Inter strebt eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro für Mittelfeldspieler Akinsanmiro an, nachdem der geplante Kauf durch Pisa in Höhe von 7,5 Millionen Euro aufgrund eines bürokratischen Problems gescheitert ist, wie italienische Medien berichten. Die Nerazzurri sind nicht besorgt über das Scheitern der Verhandlungen mit dem toskanischen Verein und glauben, dass sie immer noch einen erheblichen Gewinn aus dem Verkauf des 21-jährigen erzielen können.
Pisa konnte die Kaufoption für Akinsanmiro nach einer Leihe nicht wahrnehmen, die eine Klausel für einen dauerhaften Transfer enthielt. Trotz des Abstiegs von Pisa aus der Serie A beeindruckte Akinsanmiro während seiner Zeit im Verein, insbesondere unter dem ehemaligen Trainer Alberto Gilardino, und bestritt 24 Spiele in seiner ersten Saison in der italienischen höchsten Spielklasse. Seine Verfügbarkeit hat nun das Interesse mehrerer Vereine geweckt.
Interesse an Akinsanmiro kommt Berichten zufolge von zwei Bundesligisten – Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach – sowie vom Serie-A-Verein Bologna. Während ein Wechsel nach Deutschland derzeit wahrscheinlicher erscheint, soll Bologna die Qualitäten des Spielers schätzen. Das Interesse von Bologna deutet auf eine mögliche Verbleib von Akinsanmiro in Italien hin, obwohl Inter Angebote priorisiert, die seinen Wertvorstellungen entsprechen.
Inter-Jugendtrainer Cristian Chivu, der zuvor mit Akinsanmiro in der Jugendakademie des Vereins zusammenarbeitete, wird den Spieler während des Trainingslagers im Juli genau beobachten. Der Verein ist jedoch bereit, ihn zu verkaufen, wenn ein zufriedenstellendes Angebot eingeht, und jeder Deal wird eine Rückkaufklausel beinhalten, um sicherzustellen, dass Inter die Kontrolle über das vielversprechende Talent behält. Inter ist bestrebt, seine vielversprechenden Jugendspieler weiterzuentwickeln und sie in Zukunft möglicherweise wieder in das Team zu integrieren.




