Laut Berichten aus Italien hat Inter Mailand sein Interesse an Guela Doué, dem 23-jährigen Rechtsverteidiger von Straßburg und der ivorischen Nationalmannschaft, erneut belebt. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Unsicherheiten bezüglich des potenziellen Transfers von Anan Khalaili, wobei der Verein eine endgültige medizinische Bewertung und die Bestätigung des Italienischen Nationalen Olympischen Komitees (CONI) abwartet.
Inter hatte sich zunächst für Doué interessiert, bevor es seine Aufmerksamkeit auf Khalaili richtete, dessen Wechsel zum Union Saint-Gilloise kurz vor dem Abschluss stand. Die Komplikationen bei Khalailis Transfer haben die Nerazzurri jedoch dazu veranlasst, andere Optionen erneut zu prüfen, wobei Doué weiterhin ein Hauptziel ist. Doué war zuvor mit einem Wechsel zum AC Mailand in Verbindung gebracht worden, und die Möglichkeit, Inter beizutreten, stellt einen neuen, ebenso attraktiven Karriereweg dar.
Die Verfolgung von Marco Palestra war erfolglos, was Inter zu Khalaili und nun möglicherweise wieder zu Doué führte. Während Khalailis möglicher Transfer für eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro vereinbart wurde, könnte Doués Transfer diesen Wert übersteigen, da Straßburg als schwieriger Verhandlungspartner bekannt ist. Doué bietet ein anderes Profil als sowohl Palestra als auch Khalaili und gilt als defensiv orientierter und passend für die Rolle des klassischen Außenverteidigers.
Doué hat die Elfenbeinküste international vertreten, während sein jüngerer Bruder, Désiré Doué, für Frankreich und Paris Saint-Germain spielt und kürzlich im Finale der Champions League 2025 gegen Inter auf der Verliererseite stand. Beide Brüder durchliefen die Jugendakademien von Angers und Rennes. Inter beobachtet auch andere Optionen, darunter Dodo von Fiorentina und Norton-Cuffy von Genoa, aber diese Spieler haben derzeit eine geringere Priorität. Auch Rafik Belghali von Hellas Verona, der bei der jüngsten Weltmeisterschaft mit Algerien beeindruckte, wurde in Betracht gezogen. Die Situation bleibt fließend, da Inter eine zuverlässige langfristige Lösung für die Position des Rechtsverteidigers sucht.




