Der Flügelspieler von Rayo Vallecano, Isi Palazón, wurde von der RFEF (Spanischer Fußballverband) für sieben Spiele der La Liga gesperrt, weil er nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Real Sociedad einen Schiedsrichter beleidigt hatte. Die Sperre beendet seine Saison in der Liga, er bleibt aber für die kommenden Halbfinalspiele der Conference League gegen Straßburg spielberechtigt. Die Sanktion spiegelt die härtere Haltung des Verbandes gegenüber Beleidigungen von Schiedsrichtern wider.
Rayo Vallecano gab bekannt, dass Isi Palazón vom RFEF eine Sieben-Spiele-Sperre erhalten hat, weil er sich abfällig über einen Schiedsrichter geäußert hatte. Die vom Dachverband bestätigte Sanktion schließt den 31-Jährigen für den Rest der La Liga-Saison aus, nachdem es am vergangenen Sonntag beim 3:3-Unentschieden gegen Real Sociedad zu einem Vorfall gekommen war.
Palazón sah nach dem Schlusspfiff die Rote Karte, weil er gegen Schiedsrichterentscheidungen protestierte. Laut dem Disziplinarbericht der RFEF richtete der Spieler anschließend Beleidigungen an den Schiedsrichter und nannte ihn einen „Schuft“. Dieses Verhalten bildete die Grundlage für die strenge Strafe, die die übliche Sanktion für solche Vergehen übersteigt.
Die Sperre gilt nur für Spiele der inländischen Liga. Folglich wird Palazón für die kommenden Hin- und Rückspiele der UEFA Europa Conference League gegen den französischen Verein RC Straßburg zur Verfügung stehen. Das Hinspiel ist für den 30. April geplant, das Rückspiel für den 7. Mai. Seine Verfügbarkeit ist ein bedeutender Vorteil für den Madrider Verein auf seinem Weg zu einem historischen Einzug ins Europafinale.
Dieser Vorfall stellt einen schweren disziplinarischen Rückschlag für einen Spieler dar, der seit seinem Wechsel von Elche im Jahr 2019 ein konstanter Leistungsträger für Rayo ist. Isi Palazón hat über 150 Spiele für den Verein bestritten und ist aufgrund seiner Einsatzbereitschaft und Kreativität auf dem rechten Flügel zu einem Publikumsliebling geworden. Seine Abwesenheit in La Liga ist ein Rückschlag für Rayos Ambitionen, die Saison stark zu beenden, da sie derzeit knapp über der Abstiegszone liegen.
Die Entscheidung der RFEF unterstreicht ihre konsequente Haltung gegen Respektlosigkeit gegenüber Schiedsrichtern, nachdem es in dieser Saison eine Reihe von hochkarätigen Vorfällen im spanischen Fußball gegeben hatte. Vor wenigen Wochen erhielt der Torwart Esteban Andrada von Granada eine 13-Spiele-Sperre für ein ähnliches Vergehen. Diese Strafen signalisieren eine klare Absicht, die Respektprotokolle einzuhalten, eine Kampagne, die vom Präsidenten des Verbandes, Pedro Rocha, stark gefördert wird.
Für Rayo Vallecano liegt der Fokus nun ganz auf der europäischen Kampagne, in der Palazóns Anwesenheit entscheidend sein wird. Im Inland muss Trainer Iñigo Pérez seine Offensivoptionen für die letzten sieben Spiele neu ordnen, während der Verein versucht, seinen Platz in der höchsten Liga zu sichern. Die lange Sperre dient als deutliche Mahnung an die Spieler in der gesamten Liga bezüglich der Konsequenzen ihres Verhaltens gegenüber Schiedsrichtern.




