
Torinos Ismajli steht vor der Rückkehr, D'Aversa überlegt sich Optionen im Mittelfeld
Torino-Trainer Roberto D'Aversa wird voraussichtlich Verteidiger Ardian Ismajli für das kommende Serie-A-Spiel gegen Inter Mailand in die Startelf zurückbeordern, wie aus italienischen Medienberichten hervorgeht. Der albanische Innenverteidiger verpasste das vorherige Spiel gegen Cremonese aufgrund einer Sperre, war aber in den sechs vorherigen Spielen eine feste Größe und bildete einen wichtigen Bestandteil der Defensivstruktur, die D'Aversa seit seiner Ankunft festigen wollte.
Im Mittelfeld bleibt das Duo Cesare Casadei und Giedrius Gineitis die bevorzugte Option, aber D'Aversa betonte den wachsenden Konkurrenzkampf um die Plätze. Er hob insbesondere die verbesserte Verfassung des türkischen Nationalspielers Emirhan Ilkhan hervor und deutete an, dass der Spieler nun die nötige körperliche Konstanz erreicht, um um einen Stammplatz zu kämpfen. „Er findet nun wieder diese Kontinuität, die es ihm ermöglichen wird, zu spielen“, sagte D'Aversa auf der Vorspiel-Pressekonferenz.
Der Trainer wies auch auf die Vielseitigkeit von Valentino Lazaro als Faktor hin, der seine Entscheidungen erschwert, und deutete an, dass der Österreicher aufgrund kleinerer Fitnessprobleme anderer Spieler zum Einsatz kommen könnte. Allerdings äußerte D'Aversa sein Bedauern über einen erneuten Rückschlag für den offensiven Mittelfeldspieler Tino Anjorin, der nach einer Karriere, die von körperlichen Problemen geprägt war, seine Fitness wiedererlangte. „Das ist schade“, sagte D'Aversa. „Er hat sich körperlich verbessert. Er ist ein sehr starker Spieler.“ Anjorin, der von Chelsea ausgeliehen ist, erlitt die Verletzung bei einem Trainingsunfall.
D'Aversas Amtszeit, die bisher sieben Spiele umfasst, ist durch eine Präferenz für Konstanz gegenüber Experimenten gekennzeichnet, mit dem Ziel, das, was er als „Sicherheiten“ innerhalb des Kaders bezeichnete, aufzubauen. Dieser Ansatz deutet auf minimale taktische Überraschungen gegen Inter hin, mit einem Fokus auf die defensive Stabilität, die Ismajlis Rückkehr bietet. Der 27-jährige Verteidiger, der 2022 von Empoli zu Torino kam, ist bei Verfügbarkeit eine feste Größe, und seine Präsenz wird gegen eine der stärksten Angriffe der Liga als entscheidend angesehen.
Die wachsende Tiefe im Mittelfeld, mit Ilkhan, der Casadei und Gineitis herausfordert, stellt eine positive Entwicklung für ein Torino dar, das eine Platzierung im oberen Mittelfeld festigen möchte. Die Verletzung von Anjorin beraubt den Granata jedoch einer kreativen Option, während sie versuchen, einen Angriff zu verbessern, der in dieser Saison mit Toren zu kämpfen hat. Der Verein liegt derzeit im Mittelfeld der Tabelle, wobei die Chancen auf die europäische Qualifikation immer geringer werden, was die verbleibenden Spiele zu einer Gelegenheit macht, die Grundlagen für die nächste Saison unter D'Aversas klarer taktischer Vision zu legen.



