Chelsea wird Nicolas Jackson nach Angaben mehrerer Quellen nach Stamford Bridge zurückerwarten, nachdem sich Bayern München gegen die Ausübung der Kaufoption in Höhe von 65 Millionen Euro entschieden hat. Der senegalesische Stürmer verbrachte die Saison 2025-26 auf Leihbasis bei den Bundesliga-Meistern, konnte sich aber unter Thomas Tuchel nicht als Stammspieler etablieren.
Jackson war im August 2023 zunächst für eine geschätzte Ablösesumme von 30 Millionen Pfund von Villarreal zu Chelsea gewechselt und hatte einen Siebenjahresvertrag unterschrieben. Obwohl er in seiner ersten Saison in London Potenzial zeigte, wurde er auch für seine Chancenverwertung und seine allgemeine Wirkung vor dem Tor kritisiert. Die Leihe zum FC Bayern sollte ihm einen Neuanfang und mehr Spielzeit ermöglichen, aber er blieb weitgehend ein Kaderspieler.
Der zukünftige Chelsea-Trainer Xabi Alonso soll ein Fan von Jacksons körperlichen Attributen und seiner Arbeitsmoral sein und ihm eine zweite Chance geben, seinen Wert unter Beweis zu stellen, so Quellen aus dem Verein. Alonso, dessen offizielle Ankündigung als neuer Chelsea-Cheftrainer in den kommenden Tagen erwartet wird, soll eine Mannschaft aufbauen wollen, die technische Fähigkeiten mit Athletik verbindet.
Die Entscheidung des FC Bayern, die Kaufoption nicht zu ziehen, begründet sich Berichten zufolge mit Bedenken hinsichtlich Jacksons Torquote und Konstanz. Er bestritt 28 Spiele in allen Wettbewerben für die Bayern und erzielte dabei nur vier Tore. Der FC Bayern wird voraussichtlich im Sommer weitere Offensivoptionen verfolgen.
Jacksons Rückkehr zu Chelsea stellt Alonso vor ein interessantes Dilemma. Der Verein ist bereits gut besetzt in der Offensive, und die Ankunft eines neuen Trainers könnte zu weiteren Verstärkungen führen. Jacksons Vertrautheit mit dem Verein und sein Potenzial könnten ihn jedoch zu einem wertvollen Aktivposten machen, wenn er seine Form wiederfindet. Dieser Schritt könnte Chelsea auch eine erhebliche Menge Geld sparen, da sie in diesem Sommer keinen neuen Stürmer verpflichten müssen.



