Der Schweizer Mittelfeldspieler Ardon Jashari wird trotz des Interesses mehrerer italienischer und ausländischer Vereine, darunter Atalanta, bei der AC Mailand bleiben, wie die Mailänder Nachrichtenagentur Gazzetta dello Sport berichtet. Der 23-Jährige nahm kürzlich mit der Schweiz an der Weltmeisterschaft teil und stand im Achtelfinalspiel gegen Kolumbien in der Startelf.
Jashari wechselte im vergangenen Sommer von Club Brugge zum AC Mailand für geschätzte 34 Millionen Euro zuzüglich Boni und wurde damit zum zweitteuersten Neuzugang des Vereins zu diesem Zeitpunkt, hinter dem Transfer von Christopher Nkunku zu Chelsea. Seine erste Saison in Italien verlief jedoch enttäuschend, da der Spieler Schwierigkeiten hatte, sich an die neuen Trainingsmethoden anzupassen, und sich im August bei einer Kollision mit Teamkollege Gimenez im Training einen Wadenbeinbruch zuzog.
Die Ankunft des neuen Trainers Ruben Amorim soll Jashari einen Neuanfang ermöglichen. Amorim sieht den Spieler Berichten zufolge als einen wichtigen Bestandteil seiner Pläne für das Team und beabsichtigt, das Mittelfeld um seine Qualitäten herum aufzubauen. Trotz der Möglichkeit, dass Luka Modric beim Verein bleibt, wird erwartet, dass Amorims taktischer Ansatz Jashari mehr Spielzeit ermöglicht.
Jasharis Engagement für Mailand wird durch seinen langfristigen Vertrag, der bis 2030 läuft, und seinen ausdrücklichen Wunsch, mit dem Verein erfolgreich zu sein, gestärkt. Er wählte Mailand im vergangenen Sommer aktiv gegenüber anderen potenziellen Verehren und hat seine Absicht bekräftigt, sich im Team zu etablieren. Der Verein erwidert dieses Vertrauen und sieht ihn als einen Schlüsselspieler neben Adrien Rabiot, insbesondere angesichts möglicher Abgänge von Fofana und Loftus-Cheek und der Möglichkeit, dass Modric eine reduzierte Rolle einnehmen wird. Dies ist ein bedeutendes Votum des Vertrauens in das Potenzial des jungen Mittelfeldspielers.



