Laut Berichten hat sich Jose Mourinho als führender Kandidat für eine Rückkehr als Trainer von Real Madrid in diesem Sommer herauskristallisiert. Der Trainer von Benfica, der Los Blancos von 2010 bis 2013 trainierte, wird Berichten zufolge von Vereinspräsident Florentino Perez unterstützt, um den scheidenden Alvaro Arbeloa zu beerben. The Athletic berichtet, dass Perez der Hauptbefürworter des Comebacks ist und das letzte Wort bei der Ernennung haben wird, trotz einiger interner Opposition im Bernabéu.
Mourinho steht noch ein Jahr unter Vertrag bei Benfica, aber es heißt, dass eine bestimmte Klausel ihm einen Wechsel zum Real Madrid ermöglichen würde. Der portugiesische Trainer soll an einer sensationellen Rückkehr in die spanische Hauptstadt interessiert sein. Weitere namhafte Namen, darunter Jürgen Klopp, Mauricio Pochettino, Didier Deschamps und Unai Emery, wurden in den letzten Wochen mit der Vakanz in Verbindung gebracht, aber keiner hat sich wie Mourinho als Konsenswahl herauskristallisiert.
Dieser potenzielle Wechsel markiert eine deutliche Richtungsänderung für Perez, der Mourinho 2009 erstmals ernannte, um Pep Guardiolas dominantes Barcelona herauszufordern. Ihre vorherige Zusammenarbeit brachte einen La Liga-Titel, eine Copa del Rey und eine Supercopa de España hervor, endete aber inmitten angeblicher Spannungen in der Kabine. Eine Rückkehr würde Perez' Wunsch nach einem bewährten Gewinner mit einer starken Persönlichkeit signalisieren, um den Verein in eine neue Ära zu führen.
Eine erneute Ernennung von Mourinho wäre jedoch nicht ohne Kontroversen. Sein jüngster Kontakt mit dem Verein war angespannt, nachdem Benfica im Februar im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid angetreten war. Nach dem Spiel, das von rassistischen Beleidigungen eines Benfica-Fans gegen Vinicius Junior überschattet war, kritisierte Mourinho die Torjubel des brasilianischen Stürmers und deutete an, dass er die Menge provoziert habe. Real Madrid-Torwart Thibaut Courtois bezeichnete diese Kommentare später als „enttäuschend“.
Die Bewältigung dieser Beziehung wäre, sollte er das Amt antreten, eine unmittelbare Herausforderung für Mourinho. Sein Führungsstil und seine früheren Auseinandersetzungen mit bestimmten Vereinslegenden während seiner ersten Amtszeit sind auch unter den Madrid-Fans Diskussionspunkte. Die gemeldete interne Spaltung im Verein spiegelt die polarisierende Natur seiner Kandidatur wider und wägt seine gewinnbringende Erfolgsbilanz gegen potenzielle Unruhen in der Kabine ab.
Für Mourinho stellt der Wechsel eine Chance dar, einen der prestigeträchtigsten Posten im europäischen Fußball zurückzuerobern, nachdem er seinen Ruf in Portugal wieder aufgebaut hat. Seine mögliche Ankunft würde zweifellos die Transferstrategie und den taktischen Ansatz von Real Madrid neu gestalten und wahrscheinlich eine pragmatischere und defensiv stabilere Ära im Vergleich zu den letzten Saisons einleiten. Die endgültige Entscheidung wird nach Saisonende erwartet, wobei Perez' Präferenz nun klar ist.




