
Jose Mourinho mit Gerüchten um ein Comeback beim Real Madrid verbunden, Zukunft beim Benfica unsicher
Der Trainer von Benfica, Jose Mourinho, soll Berichten zufolge auf ein Angebot des Real Madrid für eine mögliche Rückkehr zum Santiago Bernabéu in diesem Sommer warten. Laut spanischen Medien bleibt der portugiesische Trainer ein Kandidat, um den aktuellen Trainer von Real, Alvaro Arbeloa, zu ersetzen, wobei eine symbolische Ausstiegsklausel in seinem Vertrag einen kostenlosen Transfer bis Ende Mai ermöglicht. Mourinho hat noch ein Jahr Vertrag bei dem portugiesischen Verein.
Die Zeitung AS berichtet, dass Mourinho, als er von RTP nach seiner Zukunft beim Benfica gefragt wurde, den Journalisten fragte, ob dieser seine eigene Position in der nächsten Saison garantieren könne. Trotzdem soll der 63-Jährige die nächste Saison mit Benfica planen und seinen Spielern mitgeteilt haben, dass er die Primeira Liga gewinnen will. Der Verein liegt derzeit auf dem dritten Platz hinter Porto und Sporting CP, mit noch wenigen Spielen in der Saison. Der Vereinspräsident Rui Costa soll abwarten, wie sich die nächste Saison entwickelt, bevor er über einen neuen Vertrag spricht.
Die spezifische Klausel in Mourinhos Vertrag, die einen kostenlosen Wechsel zum Real Madrid ermöglicht, läuft zehn Tage nach dem letzten Saisonspiel von Benfica ab, das voraussichtlich am 26. Mai stattfinden wird. Auch nach diesem Datum wäre eine Entschädigung an Benfica minimal. AS gibt an, dass Mourinho an einer Rückkehr nach Madrid interessiert ist und wahrscheinlich ein Angebot annehmen würde, wenn die spanischen Giganten eines machen würden.
Ein Großteil der Spekulationen soll aus Mourinhos Umfeld stammen. Sein Ruf wurde durch seine Handhabung eines Vorfalls mit Gianluca Prestianni von Benfica beeinträchtigt, dem vorgeworfen wurde, Vinicius Junior von Real Madrid während eines Champions-League-Playoff-Spiels rassistisch beleidigt zu haben. Dieser Vorfall sowie sein historisch intensiver Führungsstil könnten ein Problem für eine Kabine des Real Madrid darstellen, die angeblich von seinem früheren Verhalten nicht beeindruckt ist.
Der Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez, hegt seit langem eine Zuneigung zu Mourinho, der den Verein von 2010 bis 2013 trainierte und eine La Liga und eine Copa del Rey gewann. Angesichts des enormen Drucks, den der Verein verspürt, den richtigen Nachfolger für Arbeloa zu finden, würde die Berufung auf Mourinho jedoch ein erhebliches Risiko darstellen. Die Entscheidung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Madrid, da es darauf abzielt, auf eine Phase des anhaltenden nationalen und europäischen Erfolgs aufzubauen.



