Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München, Joshua Kimmich, hat sein Vertrauen darin ausgedrückt, dass seine Mannschaft das 5:4-Ergebnis im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Paris Saint-Germain nächste Woche noch umkehren kann, trotz einer umstrittenen Penaltyentscheidung, die die Niederlage überschattete. In einem Gespräch mit Prime Video, wie von FCBinside berichtet, gab Kimmich zu, dass sich die Niederlage seltsam anfühlte, betonte aber, dass die K.o.-Runde vor dem Rückspiel in München noch offen sei. Der deutsche Nationalspieler hob den Charakter seiner Mannschaft hervor, die nach einem 5:2-Rückstand noch zurückkam, als Quelle des Glaubens.
Kimmich kritisierte die Entscheidung, PSG kurz vor der Halbzeit einen Elfmeter zu geben, als der Ball den Arm von Alphonso Davies traf und Ousmane Dembélé zum Torerfolg führte. Obwohl er angab, den Vorfall nicht überprüft zu haben, schlug Kimmich vor, dass die Handspielregel angepasst werden müsse. „Ich denke, die Regel könnte so angepasst werden, dass nicht jedes Handspiel im Strafraum ein Elfmeter ist“, sagte er. Das Tor erwies sich als entscheidend in einem chaotischen Spiel, in dem Bayern in einer hektischen ersten Halbzeit drei Gegentore kassierte.
Der 29-Jährige lobte die Widerstandsfähigkeit seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit, in der Tore von Leroy Sané und Mathys Tel den Bundesliga-Giganten neue Hoffnung gaben. „Wir haben zumindest eine sehr gute Reaktion gezeigt“, sagte Kimmich. „Man stand auf dem Platz und dachte: Wow, was passiert hier, denn wir waren definitiv nicht drei Tore schlechter.“ Dieses Comeback bildet die Grundlage für seinen Optimismus für das entscheidende Spiel in der Allianz Arena, wo Bayern gewinnen muss, um ins Finale in Wembley einzuziehen.
Kimmichs Führungsqualitäten und seine positive öffentliche Haltung werden für einen FC Bayern, der eine turbulente Saison durchläuft und den Bundesliga-Titel bereits an Bayer Leverkusen abgeben musste, entscheidend sein. Seine Erfahrung in wichtigen Momenten, einschließlich des Gewinns der Champions League im Jahr 2020, verleiht seiner Überzeugung Gewicht. „Ich glaube, wir können gewinnen. Die Situation ist einfach. Wir müssen gewinnen, und am Ende werden wir alles tun, um sicherzustellen, dass wir es tun“, erklärte er.
Die Äußerungen des Mittelfeldspielers kommen inmitten anhaltender Spekulationen über seine Zukunft beim FC Bayern München, da sein Vertrag 2025 ausläuft und noch keine Verlängerung vereinbart wurde. Während dieses Interview sich ausschließlich auf die unmittelbare europäische Herausforderung konzentrierte, fügt seine langfristige Situation dem Verein eine unterschwellige Unsicherheit hinzu. Im Moment liegt sein Fokus ganz klar auf der Orchestrierung eines Comebacks gegen PSG, eine Aufgabe, die er mit seiner charakteristischen Entschlossenheit angeht.




