Laut italienischen Medienberichten beobachtet Juventus die Situation von Jhon Lucumí, dem kolumbianischen Innenverteidiger, der derzeit beim FC Bologna unter Vertrag steht. Lucumí hat Bologna mitgeteilt, dass er den Verein verlassen möchte, da sein Vertrag im nächsten Juni ausläuft, was den Verein der Serie A dazu veranlasst, Angebote zu prüfen. Während Como als starker Konkurrent hervorgetreten ist und angeblich bereit ist, rund 25 Millionen Euro zu bieten, soll Lucumí auf ein potenzielles Angebot von Juventus warten.
Lucumí, der bereits eine Präferenz für einen Wechsel zu Juventus geäußert hat, trotz des Interesses von Cesc Fàbregas bei Como, hat um eine kurze Bedenkzeit gebeten, um zu prüfen, ob der Turiner Verein ein formelles Angebot abgibt. Der Spieler glaubt offenbar, dass ein Wechsel zu Juventus weiterhin eine Möglichkeit ist, obwohl der Verein derzeit andere Prioritäten verfolgt. Bologna möchte Lucumí nicht ablösefrei verlieren und ist daher offen für einen Verkauf in diesem Transferfenster.
Luciano Spalletti, der Trainer von Juventus, soll Interesse an Lucumí als linksfüßigem Innenverteidiger haben, eine Position, für die er neben dem aktuellen Spieler Kelly konkurrieren könnte. Das Profil des 29-Jährigen entspricht dem, was sowohl Spalletti als auch Fàbregas in einem Verteidiger suchen – ein Spieler, der in der Lage ist, das Spiel von hinten heraus zu eröffnen. Bologna hatte zuvor die Verpflichtung von Muhamed Muharemovic in Erwägung gezogen, um eine ähnliche Rolle zu besetzen, aber Lucio, eine Figur innerhalb des Vereins, war nicht überzeugt.
Juventus hat kürzlich 17,4 Millionen Euro aus dem Verkauf von Muharemovic an Leeds erhalten, was ihnen Mittel für potenzielle Neuzugänge verschafft. Der Verein priorisiert jedoch derzeit die Verpflichtung eines neuen Stürmers und Torhüters, was bedeutet, dass ein Wechsel für Lucumí sich verzögern könnte. Juventus hat auch mehrere Spieler, die aus Leihen zurückkehren, was zu einem Überangebot an Optionen in der Abwehr führt. Dennoch treibt die Möglichkeit, Lucumí an Como zu verlieren, den Verein dazu an, eine schnelle Entscheidung zu treffen, da er das Risiko eingeht, ein weiteres defensives Ziel zu verpassen.



