Laut Berichten von TuttoSport zeigt Juventus erneut Interesse an Rechtsverteidiger Óscar Mingueza vom Celta Vigo. Der Verein hatte bereits im Januar versucht, den Spanier zu verpflichten, aber ein Deal scheiterte an Meinungsverschiedenheiten über die Ablösesumme.
Celta Vigo soll eine Ablösesumme von mindestens 2 Millionen Euro für Mingueza gefordert haben, eine Summe, die Juventus nicht bereit war zu zahlen, da er nicht als Stammspieler garantiert gewesen wäre. Der Verein entschied sich stattdessen für eine Leihe von Emil Holm von Bologna, um den unmittelbaren Bedarf auf der Rechtsverteidigerposition zu decken. Holm ist inzwischen zu Bologna zurückgekehrt, was Juventus erneut dazu zwingt, Optionen auf dieser Position zu prüfen.
Juventus steht nun jedoch einer erheblichen Konkurrenz für Minguezas Unterschrift gegenüber, da mehrere Premier League-Vereine starkes Interesse bekunden. Aston Villa führt das Rennen derzeit an und bietet ein attraktiveres Finanzpaket und die Aussicht auf Champions League-Fußball nach dem Triumph in der Europa League. Auch Villarreal in Spanien beobachtet die Situation genau.
Mingueza, geboren 1999, durchlief die berühmte La Masia-Akademie des FC Barcelona, bevor er zum Celta Vigo wechselte. Der Sportdirektor von Juventus, Marco Ottolini, hat den Kontakt zu den Vertretern des Spielers aufrechterhalten und sieht ihn weiterhin als potenzielle Verstärkung. Die Fähigkeit von Juventus, finanziell mit Premier League-Vereinen zu konkurrieren, ist ein erhebliches Hindernis, und ihre Pläne könnten vom zukünftigen Schicksal von Andrea Cambiaso auf der linken Verteidigerposition abhängen. Juventus muss möglicherweise Cambiaso verkaufen, bevor sie ein festes Angebot für Mingueza abgeben.
Trotz der Herausforderungen bleibt Ottolini optimistisch, Mingueza nach Turin zu holen, und sieht ihn als wertvolle Ergänzung zu einer Position, die bereits gut durch Pierre Kalulu besetzt ist. Auch die Möglichkeit, Mingueza ablösefrei zu verpflichten, ist für den Verein attraktiv.




