Juventus hat die finanziellen Ziele für den 30. Juni erfolgreich erreicht und durch den Verkauf von Spielern 13 Millionen Euro eingenommen, wie italienische Medien berichten. Der Verein musste seine Bücher ausgleichen und dies durch die Abgänge von Giovanni Daffara, David Puczka und Facundo Gonzalez erreichen.
Torhüter Giovanni Daffara, geboren 2004, wurde für eine Ablösesumme von 6 Millionen Euro an Parma verkauft. Juventus erhält außerdem 20 % der Einnahmen aus einem eventuellen Weiterverkauf des Spielers, der aus der eigenen Jugend stammt. Dies stellt einen reinen Gewinn für den Turiner Verein dar, der Daffara zuvor ablösefrei von Avellino verpflichtet hatte.
Linksverteidiger David Puczka wechselte für 5 Millionen Euro zu Genoa, wobei Juventus eine 10-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung behält. Der Verein erwartet in Zukunft zusätzliche Einnahmen sowohl von Daffara als auch von Puczka, angesichts ihres Potenzials. Der endgültige Transfer von Facundo Gonzalez zum Racing Santander brachte weitere 2,5 Millionen Euro ein, nachdem er zuvor ausgeliehen war mit Kaufoption.
Neben den Verkäufen hat Juventus auch die Verpflichtung des jungen Stürmers Daniel Okolo für sein Next Gen-Team gesichert. Der 2007 geborene Stürmer absolvierte seinen medizinischen Check und unterschrieb einen Vertrag bis 2028 mit einer Verlängerungsoption bis 2030. Okolo war vereinslos, nachdem Triestina in die Serie D abgestiegen war, und war ein Ziel mehrerer Vereine in der Serie B, darunter Empoli und Juve Stabia, sowie Teams in der Lega Pro. Der Sportdirektor von Juventus, Claudio Chiellini, sicherte sich den Deal für den vielversprechenden jungen Spieler.
Diese finanziellen Manöver ermöglichen es Juventus, die Finanzvorschriften einzuhalten und in seine Jugendarbeit zu investieren. Die Verpflichtung von Okolo stärkt den Kader der Next Gen und bietet einen potenziellen zukünftigen Spieler für die erste Mannschaft.



