Wie aus Turin berichtet wird, beschäftigt sich Juventus erneut mit dem Stürmer von Paris Saint-Germain, Randal Kolo Muani. Der Verein hat den Kontakt zum PSG bezüglich des französischen Nationalspielers wieder aufgenommen, der bereits in der Saison 2024-2025 für sechs Monate an die Bianconeri ausgeliehen war.
Der Schritt erfolgt nach einer enttäuschenden Leihe von Kolo Muani zu Tottenham Hotspur, wo er fünf Tore erzielte und zum Premier League-Klassenerhalt beitrug. Er wurde auch aus dem jüngsten WM-Kader gestrichen, was seinen Status in Paris weiter minderte. Juventus-Offizielle haben Berichten zufolge mit Vertretern des PSG und den Agenten des Spielers gesprochen, wobei Juventus-CEO Giovanni Carnevali voraussichtlich mit PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi zusammentreffen wird, um die Möglichkeit eines Transfers zu besprechen.
Kolo Muani schloss sich Juventus im Januar 2025 zunächst im Rahmen eines Leihgeschäfts an, das durch den damaligen Sportdirektor Cristiano Giuntoli und Cheftrainer Thiago Motta ermöglicht wurde, die enge Beziehungen zum PSG pflegten. Ein dauerhafter Transfer scheiterte im vergangenen Sommer aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen Al-Khelaifi und dem ehemaligen Juventus-Vorstandsdirektor Damien Comolli, was dazu führte, dass der Verein andere Optionen verfolgte. Juventus verpflichtete schließlich Openda, während Kolo Muani zu Tottenham wechselte.
Der PSG schätzt Kolo Muani derzeit auf etwa 30 Millionen Euro. Carnevali wird die Machbarkeit einer Leihe mit Kaufoption prüfen, einer Struktur, die beiden Vereinen potenziell entgegenkommen könnte. Juventus verfolgt gleichzeitig auch andere Angriffsoptionen, darunter die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung für Dusan Vlahovic und die Berücksichtigung von Nicolas Jackson von Chelsea, der im Rahmen eines möglichen Geschäfts mit Andrea Cambiaso angeboten wurde. Auch Alexander Sorloth und Nico Gonzalez werden angeblich in Betracht gezogen. Der Verein strebt an, in diesem Sommer mindestens zwei neue Stürmer zu verpflichten, wie es Trainer Luciano Spalletti gefordert hat.
Die mögliche Rückkehr von Kolo Muani würde der Juventus-Offensive Tiefe und Erfahrung verleihen und einen Spieler zurückbringen, der während seines ersten Engagements in Turin bereits beeindruckt hatte, indem er 10 Tore erzielte. Ein erfolgreicher Transfer könnte dem französischen Stürmer eine Plattform bieten, um seine Form wiederzufinden und ein Schlüsselspieler für die Bianconeri zu werden.




