Laut Berichten aus Italien erkundet Juventus die Möglichkeit, den Innenverteidiger von Atlético Madrid, José Maria Giménez, zu verpflichten. Die 'Bianconeri' haben sich nach der Verfügbarkeit des uruguayischen Nationalspielers erkundigt, um ihre Abwehroptionen für die kommende Saison zu verstärken.
Giménez, ein wichtiger Spieler für Uruguay und ein langfristiges Ziel von Juventus – ursprünglich im Zusammenhang mit Leonardo Bonuccis Wechsel zu Milan im Jahr 2017 – hat unter Diego Simeone bei Atlético nur begrenzte Spielzeit erhalten. Er bestritt in dieser Saison 25 Spiele, oft von der Bank aus, wobei Hancko und Le Normand in der Startelf bevorzugt wurden. Trotzdem ist der 28-Jährige bestrebt, eine herausragende Rolle zurückzugewinnen und eine neue Herausforderung anzunehmen.
Der potenzielle Transfer könnte vom zukünftigen Weg von Gleison Bremer abhängen, der das Interesse anderer Vereine geweckt hat. Juventus schätzt Bremer auf rund 58,7 Millionen Euro, und eine starke Leistung bei der kommenden Weltmeisterschaft könnte seinen Marktwert erhöhen. Der Sportdirektor von Juventus, Marco Ottolini, beobachtete Giménez kürzlich persönlich bei einem internationalen Freundschaftsspiel zwischen Uruguay und Algerien.
Giménez ist seit 2013 bei Atlético Madrid, und obwohl Simeone seine Präsenz stets geschätzt hat, könnte der Verein offen für einen Verkauf sein. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2028, und Atlético soll eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro für den Verteidiger fordern. Giménez hat 69 Einsätze in europäischen Wettbewerben und 99 Länderspiele für Uruguay vorzuweisen, was seine umfangreiche Erfahrung auf höchstem Niveau belegt. Er erzielte 2019 ein Tor gegen Juventus in der Champions League, einem Spiel, in dem Cristiano Ronaldo schließlich den Einzug von Juventus sicherstellte.
Juventus priorisiert Spieler mit einer Siegermentalität bei dem Versuch, die Mannschaft wieder aufzubauen, und hat zuvor Interesse an Spielern wie Andy Robertson und Alisson gezeigt. Giménez' Erfahrung und Führungsqualitäten stimmen mit dieser Strategie überein, und der Verein glaubt, dass er eine wertvolle Ergänzung für den Kader darstellen könnte.




