Laut Quellen von Tuttosport erwägt Juventus Enrico Paresce für die Position des Chefscouts. Diese mögliche Ernennung erfolgt nach der Ankunft von Frederic Massara als Sportdirektor, wodurch der Fokus des Vereins von dem anfänglichen Interesse an Davide Cangini, dem derzeitigen Scouting-Direktor von Sassuolo, abgelenkt wird.
Cangini hatte sich als starker Kandidat herauskristallisiert, nachdem Giovanni Carnevali zum neuen CEO von Juventus ernannt worden war, wobei Carnevali von Canginis sechs Saisons bei Sassuolo und seiner Kombination aus datengestützter Analyse mit einem starken Netzwerk von Kontakten beeindruckt war. Massaras Ankunft hat jedoch eine Neubewertung der Rolle und eine mögliche Rückkehr von Paresce zur Folge gehabt.
Paresce war zuletzt Chefscout bei Torino, obwohl seine Amtszeit durch einen Eigentümerwechsel beim Verein verkürzt wurde. Vor seiner Zeit bei Torino arbeitete Paresce intensiv mit Massara zusammen, beginnend vor über einem Jahrzehnt bei Roma unter der damaligen Sportdirektion von Walter Sabatini. Später folgte er Massara zu Spezia und dann zu Milan, wo er als Scout tätig war und zum Kader beitrug, der in der Saison 2021/2022 den Scudetto gewann.
Kürzlich wurde Paresce zum Chefscout von Rennes ernannt und bekleidet damit die gleiche Position, für die er nun bei Juventus in Betracht gezogen wird. Es wird angenommen, dass Massara Paresce mit der Überwachung des internationalen Scoutings und der Identifizierung finanziell tragfähiger Ziele für den Verein betrauen möchte. Obwohl es bisher keinen direkten Kontakt zwischen Juventus und Paresce gab, deuten Berichte darauf hin, dass er für die Herausforderung offen wäre. Die Ernennung von Paresce würde eine Abkehr von der Abhängigkeit von externen Beratern oder rein algorithmischer Analyse hin zu erfahrenen Scouting-Netzwerken signalisieren, während Juventus seine sportliche Struktur wieder aufbaut.
Dieser potenzielle Transfer stellt einen bedeutenden Schritt zur Vervollständigung der neuen Führungsstruktur von Juventus dar, mit dem Ziel, eine solide Grundlage für zukünftige Operationen zu schaffen.




