Juventus hat Schwierigkeiten bei dem Versuch, den Stürmer Randal Kolo Muani vom Paris Saint-Germain zu verpflichten, wobei die Vereine in Bezug auf die Ablösesumme weit auseinanderliegen. Juventus CEO Giovanni Carnevali erklärte, dass ein Deal davon abhängt, dass PSG seine Forderungen senkt, die er mit über 45 Millionen Euro bezifferte. Laut Carnevali ist Juventus bereit, alternative Ziele zu verfolgen, wenn keine Einigung erzielt werden kann.
Carnevali, der kürzlich nach langer Tätigkeit bei Sassuolo zu Juventus kam, beschrieb seine ersten Wochen im Verein als „intensiv und faszinierend“. Er betonte sein Engagement für den Aufbau von etwas Bedeutendem bei Juventus, räumte die Schwierigkeit ein, Sassuolo zu verlassen, erklärte aber, dass ein Angebot von Juventus unmöglich abzulehnen sei. Er hob auch die Bedeutung der Beziehung zum Vereinseigentum hervor.
Der Juventus CEO ging auch auf andere potenzielle Transferziele ein und schloss einen Wechsel des Inter-Mittelfeldspielers Davide Frattesi kategorisch aus. Während er Frattesi als einen „außergewöhnlichen Spieler“ lobte, wies Carnevali darauf hin, dass Juventus auf dieser Position bereits gut besetzt sei und keine weiteren Verstärkungen benötige. Dies deutet darauf hin, dass Juventus die Stärkung anderer Bereiche des Kaders priorisiert.
Carnevali umriss auch Pläne zur Umstrukturierung der internen Organisation des Vereins und bestätigte die Verpflichtung von Massara als neuem Direktor, der zusammen mit Marco Ottolini arbeiten wird. Er wies auch darauf hin, dass sich der Verein in naher Zukunft um die Scouting-Abteilung kümmern wird. Er lobte den aktuellen Trainer Luciano Spalletti und beschrieb ihn als einen der besten Trainer im Spiel, der konstant positive Ergebnisse erzielt und seine Mannschaften weiterentwickelt.
Die Situation mit Kolo Muani spiegelt die Herausforderungen wider, vor denen Juventus auf dem Transfermarkt steht, trotz Carnevalis Ankunft. Die finanzielle Situation des Vereins und die Konkurrenz anderer europäischer Schwergewichte sind wahrscheinlich mit beitragende Faktoren zu den Schwierigkeiten bei der Sicherung wichtiger Ziele. Ein Scheitern bei der Verpflichtung von Kolo Muani könnte Juventus zwingen, seine Angriffsplanung zu überdenken und sich auf erschwinglichere Optionen zu konzentrieren.




