Laut Berichten aus Italien und Spanien befinden sich Juventus Turin in fortgeschrittenen Gesprächen mit Robert Lewandowski vom FC Barcelona über einen ablösefreien Transfer im Sommer. Der 35-jährige polnische Nationalspieler soll einen Wechsel nach Turin als seine attraktivste Option betrachten, sollte er den katalanischen Verein verlassen. Sein Agent, Pini Zahavi, hatte bereits ein positives Vorabgespräch mit der Vereinsführung der Bianconeri geführt. Der geplante Deal sieht vor, dass Lewandowski einen Einjahresvertrag mit einem Grundgehalt von 6 Millionen Euro plus leistungsbezogenen Boni unterzeichnet.
Lewandowskis möglicher Abschied vom FC Barcelona rührt von der angeblichen Weigerung des Vereins her, ein kürzlich vorgelegtes Vertragsverlängerungsangebot zu überarbeiten, das eine deutliche Gehaltsreduzierung vorsieht. Da sein aktueller Vertrag 2025 ausläuft, würde ein ablösefreier Transfer in diesem Sommer Barcelona ermöglichen, ein erhebliches Gehalt aus den Büchern zu streichen und gleichzeitig dem Spieler eine letzte große europäische Herausforderung zu ermöglichen. Für Juventus stellt der Transfer eine kostengünstige und hochkarätige Verstärkung dar, die mit der Vision von Trainer Luciano Spalletti übereinstimmt, der sich angeblich stark für die Verpflichtung einsetzt.
Der erfahrene Stürmer hat in dieser Saison weiterhin konstant für Barcelona gespielt und in allen Wettbewerben 17 Tore erzielt. Trotz seines 36. Geburtstages im August basiert das Interesse von Juventus Berichten zufolge auf seinen erhaltenen physischen und leistungsbezogenen Daten, was Parallelen zur erfolgreichen Verpflichtung des erfahrenen Alisson Becker zieht. Der Bericht deutet darauf hin, dass Juventus glaubt, dass Lewandowskis Qualität immer noch in der Serie A dominieren könnte, in der Fußstapfen anderer Veteranen wie Zlatan Ibrahimovic und Luka Modric, die in der italienischen Spitzenliga im späteren Verlauf ihrer Karriere herausragten.
Eine entscheidende Bedingung für den Transfer, die von Lewandowski selbst auferlegt wurde, ist, dass sich Juventus für die UEFA Champions League der nächsten Saison qualifizieren muss. Der Verein befindet sich derzeit in einer guten Position, um dieses Ziel zu erreichen, was die europäische Plattform bieten würde, die der Stürmer sich wünscht. Obwohl auch der AC Mailand Interesse gezeigt hatte, konzentriert er sich Berichten zufolge nun auf andere Ziele, möglicherweise auf Alexander Sorloth. Weitere Konkurrenz könnte von lukrativen Angeboten aus Saudi-Arabien oder der MLS kommen, aber Lewandowski soll einem wettbewerbsfähigen europäischen Projekt den Vorzug geben.
Obwohl die Gespräche Fortschritte machen, wird in naher Zukunft kein endgültiger Abschluss erwartet. Weitere detaillierte Gespräche zwischen Zahavi und Juventus werden voraussichtlich näher am Ende der Serie A stattfinden, sobald der Champions-League-Status des Vereins rechnerisch gesichert ist. In der Zwischenzeit soll Juventus auch eine sekundäre Option in Form eines Wechsels von Randal Kolo Muani vom Paris Saint-Germain verfolgen, der von einer Leihe zu Tottenham zurückkehrt.




