Juventus zeigt großes Interesse an einer Verpflichtung von Jhon Lucumí, dem Verteidiger von Bologna, dessen Ausstiegsklausel bei 28 Millionen Euro liegt. Trainer Luciano Spalletti ist beeindruckt von den technischen und charakterlichen Eigenschaften des Spielers und sieht ihn als Schlüsselziel zur Stärkung der Juventus-Abwehr. Die Konkurrenz von Roma und Premier League-Vereinen könnte den Transfer erschweren.
Juventus ist stark daran interessiert, den Verteidiger von Bologna, Jhon Lucumí, zu verpflichten, wobei seine jüngste Leistung für Kolumbien gegen Usbekistan den Glauben des Vereins an seine Eignung für das System von Trainer Luciano Spalletti weiter festigte. Lucumí demonstrierte Reife im Spiel und bestätigte eine bereits bestehende Bewertung seiner Qualitäten durch den Turiner Verein.
Spalletti soll Lucumí nicht nur wegen seiner technischen Fähigkeiten, sondern auch wegen seines Charakters bewundern, wobei er seine Bereitschaft zu Zweikämpfen hervorhebt – eine Eigenschaft, die er während eines Serie-A-Spiels zwischen Juventus und Bologna zeigte, als er aktiv die Konfrontation mit Joao Cancelo von Juventus suchte. Diese Eigenschaft entspricht dem Profil der Spieler, mit denen Spalletti sein Team aufbauen möchte. Lucumís Fähigkeit, Angriffe schnell einzuleiten und Räume abzudecken, wird ebenfalls hoch geschätzt und füllt eine langjährige Notwendigkeit für einen linksfüßigen Innenverteidiger bei Juventus.
Obwohl Lloyd Kelly diese Rolle in dieser Saison bekleidet hat, hat er defensive Schwächen gezeigt, was möglicherweise zu einer Positionsänderung des Engländers auf den linken Verteidiger führen könnte, der Andrea Cambiaso ersetzt. Spalletti erwägt jedoch auch einen defensiv orientierteren Außenverteidiger, um Kenan Yildiz besser abzusichern. Lucumí steht derzeit bei Bologna unter Vertrag mit einer Ausstiegsklausel von 28 Millionen Euro, die bis Mitte Juli gültig ist.
Juventus erkundet die Möglichkeit, einen Zahlungsplan für die Ablösesumme zu strukturieren, wobei sie ihre guten Beziehungen zu Bologna nutzt, die zuvor beim Tauschgeschäft mit Riccardo Orsolini und Stefan Holm unter Beweis gestellt wurden. Die Einsparungen durch die Nichtausübung der Kaufoption für Holm in Höhe von 18 Millionen Euro könnten für den Lucumí-Deal verwendet werden. Juventus muss jedoch schnell handeln, da Roma und mehrere Premier League-Vereine den kolumbianischen Nationalspieler ebenfalls beobachten. Zu den Alternativen, die Juventus in Betracht zieht, gehören Radu Dragusin, Tarik Muharemović und John Stones, aber Lucumí bleibt die Priorität. Mögliche Abgänge von Bremer und Federico Gatti könnten die Bemühungen von Juventus um Lucumí weiter beschleunigen.




