Juventus zeigt weiterhin Interesse an einer Verpflichtung von Randal Kolo Muani vom Paris Saint-Germain, aber der italienische Verein hält den Preis, den der französische Meister fordert, für zu hoch, so Juventus-Geschäftsführer Giovanni Carnevali. Carnevali enthüllte diese Informationen während eines Auftritts in der Rai-Podcast-Sendung „La politica nel pallone“ am Montag.
Carnevali erklärte, dass ein Deal schnell abgeschlossen werden könnte, wenn Juventus den Forderungen von PSG nachkommen würde, aber der Verein hält diese für überzogen. „Wir könnten ihn in zehn Minuten verpflichten, wenn wir die Bedingungen von PSG akzeptieren würden, aber wir halten sie für zu hoch“, erklärte Carnevali und fügte hinzu, dass Juventus entweder eine Einigung mit Paris erzielen oder alternative Ziele verfolgen werde. Quellen geben an, dass PSG eine Ablösesumme von über 45 Millionen Euro für den Stürmer fordert.
Kolo Muani ist mit Juventus bereits vertraut, da er die Saison 2024-25 als Leihspieler für den Verein bestritt. Während seiner Leihe beeindruckte der französische Nationalspieler mit acht Toren in 16 Serie-A-Spielen. In dieser Saison war er jedoch an Tottenham Hotspur ausgeliehen, wo seine Torquote weniger erfolgreich war. Er erzielte nur ein Tor in 30 Premier-League-Spielen.
Trotz einer relativ ruhigen Ligakampagne mit Tottenham zeigte Kolo Muani seine Fähigkeiten in der Champions League und erzielte vier Tore in neun Spielen. Er wechselte 2023 von Eintracht Frankfurt zu PSG, hatte aber Schwierigkeiten, sich als Stammspieler in der französischen Hauptstadt zu etablieren, was zu den Leihen führte. Juventus möchte seine Offensivoptionen für die nächste Saison verstärken und sieht Kolo Muani als potenziell wertvolle Ergänzung, vorausgesetzt, eine angemessene Ablösesumme kann ausgehandelt werden. Ein erfolgreicher Transfer könnte Juventus eine dynamische Offensive ermöglichen und Kolo Muani gleichzeitig die Möglichkeit geben, seine Form in einer Liga wiederzufinden, in der er bereits erfolgreich war.




