Juventus sucht dringend nach Verstärkung für seine Offensive, wobei Berichte darauf hindeuten, dass sie sowohl Randal Kolo Muani von Paris Saint-Germain als auch Mateo Pellegrino von Parma aktiv verfolgen. Der Bedarf an Verstärkung wurde durch die mangelnde Torgefährlichkeit der aktuellen Stürmer hervorgehoben, wobei der letzte Ligatreffer eines Stürmers am 19. April erzielt wurde. Jüngste Verletzungen von Ekhator und ein enttäuschender Probetraining von Arkadiusz Milik haben die Dringlichkeit zusätzlich unterstrichen.
Juventus versucht, mit PSG einen Deal für Kolo Muani auszuhandeln und bietet Berichten zufolge eine Ablöse von über 40 Millionen Euro, einschließlich erreichbarer Boni und einem Prozentsatz an einem möglichen zukünftigen Weiterverkauf. PSG scheint nicht bereit zu sein, den französischen Nationalspieler in seine Pläne für die erste Mannschaft zu integrieren, wobei Kolo Muani derzeit mit der U20-Mannschaft des Vereins trainiert. Gleichzeitig führt Juventus auch Gespräche mit Parma bezüglich Pellegrino, wobei die Vertreter des Spielers in Mailand ein Treffen zur Diskussion eines möglichen Fünfjahresvertrags im Wert von 2 Millionen Euro pro Saison vereinbart haben.
Allerdings bedeuten die finanziellen Einschränkungen von Juventus, dass sie sich wahrscheinlich nur einen der beiden Spieler dauerhaft leisten können. Der Verein prüft eine Leihe mit Kaufoption für Pellegrino, die zwischen 5 und 7 Millionen Euro kosten könnte, aber Parma ist bestrebt, Vermögenswerte zu monetarisieren und könnte einen direkten Verkaufspreis von rund 22 Millionen Euro plus Boni akzeptieren. Eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Spielers Dusan Vlahovic könnte die Situation ebenfalls beeinflussen, wobei Juventus hofft, dass er ihr Vertragsangebot von 6,5 Millionen Euro plus Boni annimmt, was möglicherweise Mittel für Pellegrino freisetzen würde.
Juventus steht auch vor Herausforderungen beim Verkauf von Spielern, um Einnahmen zu generieren, wobei Gleison Bremer und Khephren Thuram zu denjenigen gehören, die mit möglichen Wechseln in Verbindung gebracht werden. Der Verein könnte gezwungen sein, den Verkauf von Pierre Kalulu in Betracht zu ziehen, der auf rund 50 Millionen Euro geschätzt wird, wenn er nicht genügend Mittel auf anderem Wege aufbringen kann. Die Situation mit Torwart Michele Di Gregorio ist unklar, während Mattia Perin mit zunehmender Wahrscheinlichkeit verkauft wird. Der Verein strebt an, diese Transferangelegenheiten vor seiner Saisonsvorbereitung zu klären.




