Laut italienischen Medienberichten liegt Juventus im Rennen um die Verpflichtung von Jhon Lucumí vom FC Bologna in Führung. Der Serie-A-Meister möchte seine Defensive vor der kommenden Saison verstärken und hat den kolumbianischen Nationalspieler als Schlüsselziel identifiziert. Obwohl noch keine Einigung erzielt wurde, soll Bologna an Lucumís Ausstiegsklausel von 28 Millionen Euro festhalten, die am 15. Juli ausläuft.
Lucumí überzeugte in der vergangenen Saison in der Serie A mit einer starken Physis und der Fähigkeit, das Spiel von hinten heraus aufzubauen. Seine Leistungen für Bologna und insbesondere sein Auftritt im Spiel gegen Juventus haben die Aufmerksamkeit von Trainer Luciano Spalletti auf sich gezogen, der einen linksfüßigen Innenverteidiger sucht. Der 29-Jährige spielte auch eine wichtige Rolle für Kolumbien bei der jüngsten Weltmeisterschaft und festigte damit seinen Ruf.
Es gibt auch Interesse aus der Premier League, wobei mehrere Vereine Informationen über Lucumís Verfügbarkeit einholen sollen. Der Spieler priorisiert jedoch derzeit einen Wechsel innerhalb der Serie A, was Juventus zum klaren Favoriten macht. Auch Inter Mailand wurde genannt, aber der Fokus liegt hauptsächlich auf Trevoh Chalobah von Chelsea.
Juventus erwägt auch mögliche Abgänge in der Defensive. Der Verein ist offen für den Verkauf von Bremer, der auf der Wunschliste des FC Bayern München steht, obwohl noch keine Angebote eingegangen sind. Unter Spalletti erscheint die Zukunft von Federico Gatti ungewiss, und Mattia De Sciglio und Daniele Rugani werden voraussichtlich am Vorbereitungstraining teilnehmen. Der potenzielle Verkauf von Muharemovic an Sassuolo für rund 40 Millionen Euro könnte Juventus einen Gewinn von etwa 20 Millionen Euro bescheren, der zur Verstärkung des Kaders reinvestiert werden könnte. Der Verein arbeitet daran, mehrere defensive Probleme vor Beginn der neuen Saison zu lösen.




