
Juventus-Nachwuchs führt die Serie A bei der Ausbildung von Top-Spielern an
Die Jugendakademie und das „Next Gen“-Team von Juventus haben mehr aktuelle Serie-A-Spieler hervorgebracht als jeder andere Verein in Italien, wie eine Analyse der Kader der Liga zeigt. Insgesamt 27 Spieler, die ihre prägenden Jahre an der Basis in Vinovo verbrachten, sind nun in der höchsten italienischen Spielklasse aktiv und geben Juventus einen klaren Vorsprung gegenüber seinen Rivalen bei der Entwicklung professioneller Talente. Der geschätzte Gesamtwert dieser Akademieabsolventen liegt laut Daten von Transfermarkt bei rund 286 Millionen Euro.
Das renommierte Nachwuchszentrum von Atalanta belegt den zweiten Platz und hat 20 aktuelle Serie-A-Spieler hervorgebracht, während Inter Mailand mit 19 Spielern folgt. Genoa und Torino haben jeweils 16 Spieler produziert, und der AC Mailand hat 15 Spieler entwickelt, wobei diese Zahl die ersten Produkte ihres neu gegründeten Projekts „Milan Futuro“ umfasst. Die Daten unterstreichen die erhebliche Bedeutung der Entscheidung von Juventus, ein formelles „B“-Team, bekannt als Juventus Next Gen, zu etablieren, das in der Serie C antritt und eine entscheidende Brücke zwischen der Akademie und dem Profifußball darstellt.
Zu den bemerkenswerten Namen, die in Vinovo ausgebildet wurden und nun in anderen Vereinen der Liga spielen, gehören Matias Soulé von Roma, Pol Lirola von Verona und das Trio von Fiorentina mit Daniele Rugani, Rolando Mandragora und Nicolò Fagioli. Der Verein bedauert laut Quellen aus dem Umfeld der Juventus-Führung insbesondere den Verkauf von Soulé. Das System war auch ein Segen für Vereine wie Sassuolo, die häufig als Ziel für die aufstrebenden Talente von Juventus dienten, wobei Spieler wie Nedim Bajrami und Grégoire Defrel dort durchgelaufen sind.
Das Modell ist darauf ausgelegt, sowohl frühreife als auch spätere Entwickler zu berücksichtigen. So schaffte Flügelspieler Kenan Yildiz in dieser Saison den schnellen Sprung in die erste Mannschaft von Juventus, während Mittelfeldspieler Fabio Miretti einen längeren Weg ging und nach umfangreicher Zeit in den Jugendmannschaften über 100 Serie-A-Spiele absolvierte. Die Erfolgsgeschichte von Nicolò Savona, der weniger als ein Jahr nach seinem Debüt in der ersten Mannschaft für eine beträchtliche Summe an Nottingham Forest verkauft wurde, veranschaulicht den finanziellen Nutzen dieses Weges.
Das Vorhandensein so vieler in Juventus ausgebildeter Spieler in der gesamten Liga unterstreicht die dominierende Rolle des Vereins im italienischen Talentökosystem. Während nicht alle Absolventen für die erste Mannschaft von Juventus bestimmt sind, gewährleistet das System einen stetigen Zustrom von Spielern in die Serie A, stärkt die Gesamtqualität der Liga und verschafft dem Turiner Verein sowohl sportliche als auch wirtschaftliche Vorteile. Diese nachhaltige Leistung aus der Akademie und dem Next Gen-System bietet einen grundlegenden Vorteil, während Juventus für die Zukunft aufbaut.



