Juventus ist bereit, Angebote für Stürmer Dusan Vlahovic zu prüfen, da der Verein erhebliche finanzielle Herausforderungen bewältigen möchte, wie aus Berichten aus Italien hervorgeht. Ein Treffen zwischen Juventus CEO Giovanni Carnevali und Trainer Luciano Spalletti fand dieses Wochenende statt, um die Transferstrategie des Vereins zu besprechen, wobei die Priorisierung von Spielerverkäufen eine klare Direktive war.
Carnevali, der seine Tätigkeit im Verein erst vor Kurzem aufgenommen hat, informierte Spalletti, dass die Maximierung der Einnahmen durch Spielerverkäufe unerlässlich ist, um die Finanzen des Vereins zu stabilisieren. Während einige Spieler als unverkäuflich gelten – darunter Yildiz, Kalulu, Locatelli und McKennie – ist die große Mehrheit des Kaders potenziell verfügbar. Der Verein muss Mittel generieren, um potenzielle Offensivverstärkungen wie Alexander Sorloth oder Randal Kolo Muani leisten zu können.
Vlahovics Situation ist besonders hervorzuheben, da frühere Spannungen zwischen seinen Vertretern und Juventus-Funktionären eine angespannte Beziehung geschaffen haben. Der Verein war Berichten zufolge unzufrieden mit der Art und Weise, wie der serbische Nationalspieler in der Vergangenheit Verhandlungen geführt hat. Trotzdem ist Carnevali verpflichtet, alle Optionen für Spieler im Kader, einschließlich Vlahovic, zu prüfen, um Kapital zu beschaffen.
Juventus strebt eine deutliche Reduzierung von Vlahovics aktuellem Gehalt von 8 Millionen Euro pro Saison an und wird den Forderungen nach einer Provision von 8 Millionen Euro für seinen Agenten, Milos Vlahovic, nicht nachkommen. Eine Vertragsverlängerung könnte in Betracht gezogen werden, wenn der Spieler bereit ist, drastisch reduzierte finanzielle Bedingungen zu akzeptieren. Spalletti ist offen für jedes Ergebnis bezüglich Vlahovic, solange die Teamharmonie nicht gestört wird. Vlahovic bleibt in Turin und setzt seine Rehabilitation von einer kürzlichen Verletzung fort und hofft auf ein positives Signal vom Verein. Mehrere Vereine in Italien und Europa haben Interesse gezeigt, wurden aber von den finanziellen Forderungen abgeschreckt. Eine Kehrtwende in der Haltung des Vereins bezüglich eines möglichen Verkaufs ist nicht unmöglich, hängt aber davon ab, dass Vlahovic Kompromissbereitschaft zeigt.
Neben der Vlahovic-Situation evaluiert Carnevali auch Kandidaten für die Position des Sportdirektors, wobei Matteo Tognozzi derzeit die Nase vorn hat. Weitere Anwärter sind Massara, Benatia und Rossi. Es wird erwartet, dass der neue CEO in den kommenden Tagen eine Entscheidung über die Ernennung treffen wird.




