Juventus hat den Vertrag mit Chief Executive Officer Fabio Comolli nach nur einem Jahr in der Position aufgelöst, bestätigte der Verein. Die Entscheidung folgt auf eine Periode von schlechten Leistungen sowohl auf als auch neben dem Platz, wobei die jüngsten Transferaktivitäten der Bianconeri breit kritisiert wurden.
Comolli kam zu Juventus mit dem Ruf internationaler Erfahrung und einem modernen Ansatz für das Fußballmanagement, mit dem Auftrag, den Wiederaufbau des Vereins zu leiten. Schwierigkeiten, eine einheitliche Vision innerhalb des Vereins zu etablieren und Erwartungen in sportlichen Erfolg umzusetzen, führten jedoch letztendlich zu seiner Entlassung. Berichten zufolge empfand das Eigentum eine Veränderung der Unternehmensführung als notwendig, um den Verein voranzubringen.
Der Schritt signalisiert eine umfassendere Umstrukturierung innerhalb der Juventus-Hierarchie, die über einen einfachen Führungswechsel hinausgeht. Der Verein will seine Entscheidungsprozesse klären und die Verbindung zwischen den sportlichen und Managementbereichen der Organisation stärken. Die Suche nach Stabilität nach einer Phase häufiger Veränderungen ist ein Hauptziel des Eigentums.
Laut Tuttosport ist Giovanni Carnevali, der derzeitige CEO von Sassuolo, der führende Kandidat, um Comolli als neuen Delegierten-Administrator von Juventus zu ersetzen. Berichten zufolge wird auch Matteo Tognozzi für eine prominente Rolle in der neuen Struktur in Betracht gezogen, möglicherweise unter Nutzung seiner starken Beziehung zu Trainer Luciano Spalletti. Spallettis Position wurde Berichten zufolge durch Comollis Abgang gestärkt, der den ehemaligen CEO während seiner einzigen Amtszeit im Verein als Versager ansah.
Das Eigentum von Juventus steht nun vor der Herausforderung, eine langfristige, stabile Führung aufzubauen, die in der Lage ist, konstante Ergebnisse zu liefern und sicherzustellen, dass sich der Verein wieder auf seine sportlichen Ambitionen konzentrieren kann.



