Juventus kämpft mit erheblichen Problemen sowohl im Tor als auch im Angriff, da ihre jüngste Form nachlässt und sie in ihren letzten drei Serie-A-Spielen gegen Verona, Lecce und Fiorentina nur vier Punkte holte. Der Verein liegt derzeit auf dem sechsten Platz in der Tabelle, und das Scheitern bei der Qualifikation für die Champions League könnte zukünftige Investitionen in den Kader erheblich behindern.
Die Bedenken hinsichtlich Torhüter Wladimiro Di Gregorio nehmen zu, dessen zahlreiche Fehler den Verein dazu veranlasst haben, das ihm entgegengebrachte Vertrauen im Sommer zu überdenken. Diese Probleme traten erstmals während der Champions-League-Spiele gegen Borussia Dortmund auf, mit wiederholten Fehlern in anschließenden Spielen gegen Lazio, Como und Verona. Ein besonders folgenschwerer Fehler gegen Inter trug zu einem Eigentor bei und untergrub das Vertrauen in seine Leistungen. Infolgedessen sucht Juventus aktiv nach Alternativen im Tor, obwohl die Qualifikation für die Champions League weiterhin ein Schlüsselfaktor ist, um Top-Talente anzuziehen.
Die offensiven Probleme des Vereins sind ebenso offensichtlich, insbesondere im Hinblick auf die Zukunft von Dusan Vlahovic. Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus, und obwohl er kürzlich gegen Verona und Lecce getroffen hat, hat er während seiner Zeit in Turin, seit seinem Wechsel von Fiorentina, Inkonsistenzen und technische Einschränkungen gezeigt. Verletzungen haben seine Saison ebenfalls beeinträchtigt, und seine Zukunft wird durch seine hohen Gehaltsforderungen erschwert.
Die enttäuschenden Leistungen der Sommerneuzugänge David und Openda verschärfen das Problem zusätzlich. Trotz hoher Erwartungen haben beide Spieler nicht überzeugt, wobei Openda in den letzten zehn Spielen nur fünf Minuten spielte, obwohl er die öffentliche Unterstützung von Trainer Massimiliano Allegri genießt. Seine Kaufpflicht von über 40 Millionen Euro erscheint angesichts seiner mageren Ausbeute von nur zwei Toren in dieser Saison zunehmend fragwürdig. Arkadiusz Milik ist derweil weiterhin aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme ausgefallen, was Juventus im Angriff Optionen kostet. Ein Zitat des ehemaligen Trainers Antonio Conte, das die Bedeutung eines zuverlässigen Torhüters und Stürmers betonte, ist inmitten der aktuellen Krise wieder aufgeflammt und unterstreicht die kritische Natur dieser Positionen.



