Juventus verfolgt in dieser Transferperiode eine Strategie des „Verkaufen, um zu kaufen“, wie aus Berichten von TuttoSport hervorgeht. Die Vereinsverantwortlichen Giovanni Carnevali und Ricky Massara haben die Aufgabe, sowohl die Finanzen als auch den Kader umzustrukturieren, wobei Verkäufe von Spielern Vorrang vor Neuzugängen haben.
Trotz dieses Ansatzes priorisiert der Verein die Verpflichtung eines neuen Torhüters und Stürmers, die von Trainer Luciano Spalletti als Schlüsselziele identifiziert wurden. Emiliano Martínez von Aston Villa bleibt ein Ziel, jedoch soll der Premier-League-Klub nicht bereit sein, seinen Preis für den 34-Jährigen zu senken, was Juventus zögert zu erfüllen. Zu den Alternativen, die in Betracht gezogen werden, gehören der japanische Torhüter Suzuki und Vicario, wobei Alisson Becker eine entferntere Möglichkeit darstellt.
Die Suche nach einem neuen Stürmer hat sich als ebenso schwierig erwiesen, wobei die Verhandlungen mit Randal Kolo Muani von Paris Saint-Germain als „kompliziert und unhöflich“ beschrieben werden. Der französische Verein soll an seinen finanziellen Forderungen festhalten. Pellegrino von Parma wird zwar in Betracht gezogen, gilt aber eher als Ergänzungsspieler als direkter Ersatz für Kolo Muani. Eine mögliche Rückkehr von Dušan Vlahović, dem Besiktas einen Vertrag im Wert von 8 Millionen Euro pro Saison plus Boni angeboten hatte, könnte die Bemühungen von Juventus um Kolo Muani beenden.
Juventus versucht auch, bestehende Spieler zu verkaufen, wobei Hans Openda und David als mögliche Abgänge in Frage kommen. Der Verkauf dieser Spieler könnte den Weg für einen Wechsel von Alexander Sorloth ebnen. In der Verteidigung ist Jhon Lucumí von Bologna ein Hauptziel, aber Juventus wartet darauf, dass seine Ausstiegsklausel von 28 Millionen Euro Mitte Juli ausläuft, in der Hoffnung, die Gebühr zu vermeiden, obwohl die Konkurrenz durch Inter und Premier-League-Vereine zunimmt. Der Verein ist offen für den Verkauf von Muharemovic an einen Premier-League-Verein und behält eine 50-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung im Rahmen seiner Vereinbarung mit Sassuolo. John Stones von Manchester City, ein ablösefreier Spieler, ist ebenfalls weiterhin von Interesse.
Weitere Verstärkungen im Mittelfeld werden ebenfalls in Betracht gezogen, wobei Gespräche mit den Vertretern von Franck Kessié und Leon Goretzka laufen, jedoch erweisen sich ihre Gehaltsforderungen als Hindernis. Brahim Díaz von Real Madrid ist eine bevorzugte Option, soll aber darauf bedacht sein, in Madrid zu bleiben oder einem Verein beizutreten, der in der Champions League spielt. Die Verantwortlichen von Juventus räumen ein, dass diese Transferperiode eine schwierige werden wird.




