Juventus hat laut italienischen Medienberichten die Verpflichtung von Zeki Celik von Roma abgeschlossen. Der Transfer erfolgt trotz früherer Kritik des Roma-Trainers Gian Piero Gasperini an dem Spieler, der Celik angeblich als zu langsam ansah. Der neu ernannte Sportdirektor von Juventus, Ricky Massara, soll den Deal eingefädelt haben und sieht Celik als wertvolle Ergänzung für den Kader und eine Schlüsselkomponente in einem umfassenderen Wiederaufbau.
Massara und Gasperini haben eine Geschichte von Meinungsverschiedenheiten, darunter frühere Transferstreitigkeiten um Spieler wie Sancho, Raspadori und Zirkzee sowie einen hitzigen Austausch in der Umkleidekabine von Lecce. Massara hat jedoch stets eine professionelle Haltung bewahrt, selbst während einer schwierigen zweiten Amtszeit bei Roma, und konzentriert sich nun auf die Stärkung von Juventus. Der Transfer von Celik wird als strategischer Schachzug angesehen, der einen direkten Konkurrenten um die Champions-League-Qualifikation schwächen könnte.
Juventus lässt es nicht bei Celik bewenden und versucht angeblich auch, Lorenzo Pellegrini von Roma zu verpflichten. Pellegrini wägt derzeit seine Optionen ab, wobei die Vertragsverlängerung bei Roma immer wieder verschoben wird. Juventus erhöht den Druck, doch die Zuversicht innerhalb des Vereins bleibt vorsichtig. Pellegrini berücksichtigt den Wechsel sowohl aus fußballerischen als auch aus lebensstilbedingten Gründen.
Roma versucht, Pellegrini zu halten und bietet eine zweijährige Vertragsverlängerung mit möglichen Boni an, die den Gesamtwert auf 4 Millionen Euro netto bringen könnten. Juventus ist bereit, ein konkurrenzfähiges Angebot abzugeben, ist aber bereit, Pellegrini das Wochenende zu geben, um eine Entscheidung zu treffen, bevor medizinische Untersuchungen und die formelle Vertragsunterzeichnung erfolgen. Massaras Erfolgsbilanz umfasst erfolgreiche, unauffällige Akquisitionen wie Simon Kjaer bei Milan und Federico Fazio bei Roma, und er scheint bei Juventus eine ähnliche Strategie zu verfolgen. Die Geschwindigkeit, mit der Massara vorgeht, wurde zuvor von Gasperini kritisiert, erwies sich jedoch als entscheidend für die Verpflichtung von Celik.




