Juventus steht unter Druck, bis Dienstag mindestens 13 Millionen Euro durch Spielerverkäufe zu generieren, um die finanzielle Situation zu verbessern und eine mögliche Kapitalerhöhung zu vermeiden, wie italienische Medien berichten. Der CEO des Vereins, Giovanni Carnevali, soll die Agenten mehrerer Spieler darüber informiert haben, dass Abgänge notwendig sind, um die Transfers für Trainer Luciano Spalletti zu ermöglichen.
Dieser Bedarf an Verkäufen geht über mögliche Abgänge von Spielern wie Cabal und Gatti hinaus. Gleison Bremer war als Schlüsselspieler identifiziert worden, der beträchtliche Einnahmen bringen könnte, wobei eine Ausstiegsklausel von 58 Millionen Euro am 1. Juli in Kraft treten soll. Es hat sich jedoch als schwierig erwiesen, einen Käufer zu finden, der bereit ist, diese Bewertung zu erfüllen, und Bremers Vertreter sollen einem Wechsel ablehnend gegenüberstehen.
Lloyd Kelly entwickelt sich nun zu einem wahrscheinlichen Verkaufskandidaten, mit Interesse von Vereinen in der Premier League. Der Verein schätzt seinen Wert auf etwa 30 Millionen Euro. Obwohl Spalletti seine Zufriedenheit mit Kellys Beiträgen zum Ausdruck gebracht hat und glaubt, dass er noch Entwicklungspotenzial hat, ist Juventus offen für seinen Abgang, wenn dies die Verfolgung anderer Ziele ermöglicht.
Jhon Lucumi von Bologna ist ein Hauptziel zur Verstärkung der Abwehr. Die Verhandlungen laufen, aber es besteht eine erhebliche Lücke zwischen Bolognas Forderungspreis und Juventus' Angebot. Die Situation könnte sich nach dem 15. Juli ändern, wenn eine Ausstiegsklausel von 28 Millionen Euro in Lucumis Vertrag in Kraft tritt. Carnevali hofft, dass Lucumis Wunsch, zu Juventus zu wechseln, zusammen mit einem möglichen Deal, der Mittelfeldspieler Fabio Miretti beinhaltet, dazu beitragen wird, die Lücke zu schließen. Der Verein erkundet auch Optionen für Kenan Muharemovic und sondiert das Interesse anderer europäischer Vereine, um zu sehen, ob ein substanzielles Angebot eingeht. Diese potenziellen Verkäufe sind entscheidend dafür, dass Juventus seinen Kader unter Spalletti in diesem Sommer neu formt.




