Juventus-Trainer Luciano Spalletti steht vor Schwierigkeiten auf dem Transfermarkt, da der Deal mit Bernardo Silva gescheitert ist und die Verhandlungen um Alisson und Dusan Vlahovic ungewiss bleiben. Ein Club-Gipfeltreffen ist geplant, um die Transferstrategie zu überdenken. Juventus wird in der nächsten Saison in der Europa League antreten.
Juventus-Trainer Luciano Spalletti sieht sich vor der Saison 2026-27 mit Frustration auf dem Transfermarkt konfrontiert, da Schlüsselspieler schwer zu verpflichten sind. Berichten zufolge ist ein Wechsel von Manchester Citys Bernardo Silva gescheitert, während eine Einigung mit Liverpool-Torwart Alisson zunehmend kompliziert wird. Auch die Zukunft von Stürmer Dusan Vlahovic bleibt ungewiss, da sein Vertrag ausläuft.
Spalletti hatte Silva als wichtigen Neuzugang identifiziert und glaubte, dass der portugiesische Mittelfeldspieler der Mannschaft Führung und Qualität verleihen könnte. Er soll sich direkt an Silva gewandt haben, um ihn von einem Beitritt zu überzeugen, aber Silva soll einem Wechsel zu Atlético Madrid den Vorzug geben. Das Scheitern des Silva-Deals ist besonders enttäuschend angesichts des unerwarteten Abstiegs von Juventus in die Europa League, der eine Folge des enttäuschenden Endes der jüngsten Serie-A-Saison ist.
Auch die Verpflichtung von Alisson gestaltet sich schwierig. Der brasilianische Torwart soll den starken Wunsch geäußert haben, sich in Turin wieder mit Spalletti zu vereinen, auch ohne Teilnahme an der Champions League, und ein dreijähriger Vertrag war vorläufig vereinbart worden. Liverpool ist jedoch Berichten zufolge nicht bereit, Alisson zu günstigen Bedingungen freizugeben und fordert eine Ablösesumme, die der für Mohamed Salah erhaltenen Summe ähnelt. Diese Haltung hat Spalletti frustriert und den Deal in Frage gestellt.
Vlahovics Situation fügt eine weitere Ebene der Komplexität hinzu. Während Spalletti auf die Vertragsverlängerung des serbischen Stürmers gedrängt hat, hat sich Vlahovic noch nicht dazu entschlossen und wurde mit mehreren Top-Europäischen Vereinen in Verbindung gebracht, darunter Bayern München, Chelsea und Barcelona. Es gab keine formellen Gespräche zwischen Vlahovics Vertretern und Juventus' Sportdirektor Damien Comolli. Nun ist ein Gipfeltreffen zwischen Spalletti, Comolli und Juventus-Präsident John Elkann geplant, um die Transferstrategie zu überdenken und alternative Ziele zu identifizieren. Brahim Díaz von Real Madrid und Tijjani Reijnders von Manchester City werden in Betracht gezogen, und Spalletti hofft auch, Douglas Luiz, der von einer Leihe bei Aston Villa zurückkehrt, eine weitere Chance zu geben, sich zu beweisen. Juventus evaluiert auch potenzielle Alternativen im Tor, darunter Giorgi Mamardashvili, David De Gea und Alexander Nübel.
Diese Rückschläge stellen eine erhebliche Herausforderung für Spalletti dar, während er versucht, den Juventus-Kader wieder aufzubauen. Das Scheitern des Vereins, sich für die Champions League zu qualifizieren, hat die Dinge zweifellos erschwert, ihre finanzielle Stärke und Attraktivität für potenzielle Neuzugänge verringert. Das bevorstehende Treffen mit Elkann und Comolli wird entscheidend sein, um die Richtung des Vereins für den Rest des Transferfensters zu bestimmen.




