Nach dem Abgang von Dušan Vlahović hat Juventus laut italienischen Medienberichten schnell sein Interesse an Randal Kolo Muani vom Paris Saint-Germain bekundet. Die „Bianconeri“ sind bestrebt, ihre Offensivoptionen für die kommende Saison zu verstärken, wobei Trainer Luciano Spalletti hofft, dass der Verein schnell handelt, um einen neuen Mittelstürmer zu verpflichten.
Der Bedarf an einem neuen Angreifer wurde durch den erwarteten Abgang von Arkadiusz Milik verstärkt, der Berichten zufolge in fortgeschrittenen Gesprächen steht, um seinen Vertrag mit dem Verein aufzulösen. Juventus-Offizielle hatten Kolo Muani Berichten zufolge bereits im Dezember beobachtet und ihn als Spieler identifiziert, der über die gewünschten physischen und technischen Fähigkeiten verfügt – Qualitäten, die bei aktuellen Optionen wie David und Openda fehlen. Der Verein drängt nun darauf, einen Deal mit dem PSG abzuschließen.
Die Verhandlungen mit dem PSG werden voraussichtlich schwierig, da der Präsident des Pariser Klubs, Nasser Al-Khelaifi, als harter Verhandlungspartner bekannt ist. Die Vereine haben eine Vorgeschichte, da Kolo Muani im vergangenen Sommer fast zu Juventus hätte wechseln können, bevor er schließlich nach Paris ging. Juventus hat dem PSG sein starkes Interesse mitgeteilt und strebt an, den Transfer schnell abzuschließen, möglicherweise damit Kolo Muani an der Vorbereitungstournee in Asien und Ozeanien ab dem 13. Juli teilnehmen kann.
Der PSG bewertet Kolo Muani derzeit mit rund 30 Millionen Euro, aber Juventus hofft, eine niedrigere Ablösesumme auszuhandeln. Auch eine Leihe mit Kaufoption wird in Betracht gezogen, da Juventus darauf bedacht ist, sich nicht auf Spielerverkäufe zur Finanzierung zu verlassen. Neben Kolo Muani erkundet Juventus auch Optionen beim Atlético Madrid für Alexander Sorloth und hat Interesse an Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace, Gabriel Jesus von Arsenal und Gonzalo Garcia. Spalletti soll zwei neue Stürmer suchen, um die Verantwortung im Angriff zu teilen.




