Juventus und Fiorentina haben in den letzten neun Spielzeiten Transfers im Wert von über 240 Millionen Euro miteinander abgewickelt, was mehr als 40 Transaktionen über ein Jahrhundert hinweg umfasst, wie ein Bericht von Mercato zeigt. Trotz der häufigen Geschäfte zwischen den beiden Vereinen haben die Transfers für beide Seiten kaum Zufriedenheit gebracht.
Die Beziehung zwischen den beiden italienischen Giganten geht über den Transfermarkt hinaus und wurzelt in einer erbitterten Rivalität, die 1928 mit dem historischen 11:0-Sieg von Juventus gegen Fiorentina begann. Diese Rivalität intensivierte sich in den 1980er und 1990er Jahren, geprägt von der Konkurrenz um die Meistertitel der Serie A und den UEFA-Cup, sowie vom umstrittenen Transfer von Roberto Baggio von Fiorentina zu Juventus im Jahr 1990, der die Empörung der Viola-Fans auslöste.
Zu den jüngsten Transfers zwischen den Vereinen gehören Bernardeschi, der 2017 zu Juventus wechselte, und Rugani, der während des Wintertransferfensters involviert war. Der Bericht legt nahe, dass im Durchschnitt in den letzten zehn Jahren pro Saison ein Spieler zwischen den beiden Vereinen gewechselt ist.
Obwohl die finanziellen Investitionen in diese Transfers 240 Millionen Euro übersteigen, deutet der Bericht auf einen Mangel an Erfolg in Bezug auf die Leistung der Spieler oder positive Ergebnisse für Juventus oder Fiorentina hin. Der Artikel enthält keine Details zu einzelnen Transfergebühren oder Vertragsdauern, sondern konzentriert sich stattdessen auf das Gesamtvolumen und den wahrgenommenen mangelnden Return on Investment der Geschäfte zwischen den beiden historischen italienischen Vereinen. Der häufige Spielerwechsel deutet auf einen stetigen, wenn auch nicht fruchtbaren, Austausch zwischen den beiden Seiten hin, aber das mangelnde Zufriedenheit weist auf mögliche Fehlkalkulationen bei der Spielerbewertung oder -eignung hin.
Dieses fortgesetzte Geschäft, trotz begrenzten Erfolgs, könnte darauf hindeuten, dass beide Vereine bereit sind, die Kader des jeweils anderen für die Kaderbreite zu nutzen oder Spieler loszuwerden, die als überflüssig angesehen werden. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Transfers positivere Ergebnisse für Juventus und Fiorentina bringen werden.




