Laut Berichten von Tuttosport erwägt Juventus, Dusan Vlahovic zurückzuholen und ihm einen Zwei-Jahres-Vertrag anzubieten. Dieser Schritt erfolgt, da der Verein ein erhebliches Problem mit dem Toreschießen beheben möchte, das ihn in den letzten fünf Saisons geplagt hat.
Juventus hat in keiner der letzten fünf Spielzeiten einen Durchschnitt von mehr als 1,6 Toren pro Spiel erzielt, ein deutlicher Kontrast zu Inter Mailand, das in drei dieser Saisons die Zwei-Tore-Marke überschritten hat. Die Bianconeri hatten konstant Schwierigkeiten, einen zuverlässigen Torschützen mit mindestens 20 Treffern pro Saison zu finden, wobei die 18 Tore von Dusan Vlahovic in der Saison 2023-24 einen jüngsten Höhepunkt darstellten. Trainer Luciano Spalletti soll Sportdirektor Giovanni Carnevali mitgeteilt haben, dass die Verpflichtung von zwei starken Stürmern oberste Priorität hat.
Vlahovic verließ Juventus im vergangenen Jahr, aber die Verpflichtungen, ihn zu ersetzen – David und Openda – erwiesen sich als erfolglos und verschärften die offensiven Probleme des Teams. Der Verein muss nun beide gescheiterten Transfers ersetzen und die Offensive verstärken. Ein neues Angebot an Vlahovic könnte eine kostengünstige Lösung darstellen, insbesondere wenn er eine Gehaltsreduzierung auf 6,5 Millionen Euro netto pro Saison akzeptiert – ein Angebot, das er zuvor ablehnte.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Vlahovic ein geringeres Gehalt akzeptiert, hat zugenommen, da sich keine Möglichkeiten bei größeren europäischen Vereinen ergeben haben. Obwohl seine letzten fünf Saisons von Inkonsistenz geprägt waren, mit Lichtblicken, die von Phasen bescheidener Form und Verletzungen unterbrochen wurden, hofft Juventus, dass Spalletti sein Potenzial freisetzen kann. Eine Rückkehr von Vlahovic würde die finanzielle Belastung im Vergleich zu seinem vorherigen Vertrag deutlich reduzieren und die jährlichen Kosten von etwa 40 Millionen Euro auf rund 12 Millionen Euro senken, wodurch Mittel für weitere Akquisitionen freigesetzt würden.
Juventus verfolgt auch Randal Kolo Muani von Paris Saint-Germain, aber die Verhandlungen gestalten sich schwierig aufgrund der hohen Forderungen des französischen Vereins. Die Möglichkeit, Vlahovic zurückzuholen, könnte den Kolo-Muani-Deal beeinflussen und Juventus möglicherweise dazu veranlassen, alternative Offensivoptionen zu prüfen, falls keine Einigung mit dem PSG-Stürmer erzielt werden kann. Der Verein wägt sorgfältig die Vor- und Nachteile ab, Vlahovic nach Turin zurückzuholen, wobei sowohl seine bisherigen Leistungen als auch die potenziellen finanziellen Vorteile berücksichtigt werden.



