Juventus hat die feste Verpflichtung von Jeremie Boga vom OGC Nizza für eine Ablösesumme von 4,8 Millionen Euro bestätigt. Der Transfer wurde am ersten offiziellen Tag von Giovanni Carnevali als neuem CEO und General Manager des Vereins abgeschlossen.
Carnevali verbrachte seinen ersten Tag im Trainingszentrum des Vereins, Continassa, mit dem Kennenlernen der Mitarbeiter und begann eine finanzielle Analyse der Situation des Vereins. Er traf sich auch mit Sportdirektor Ottolini und Vereinspräsident Ferrero. Ein wichtiger Schwerpunkt der Analyse ist die Erreichung finanzieller Nachhaltigkeit bis 2028, ein Ziel, das durch die Abwesenheit des Vereins in der Champions League in der nächsten Saison erschwert wird. Juventus strebt an, diesen Sommer durch Spielerverkäufe fast 100 Millionen Euro zu generieren.
Die Verpflichtung von Boga war jedoch bereits eine geplante Operation der vorherigen Führung unter Comolli. Carnevali hatte Boga bereits 2018 für Sassuolo für 4 Millionen Euro verpflichtet und ihn später für 22 Millionen Euro an Atalanta verkauft. Bogas Fähigkeit, wichtige Tore zu erzielen und auf mehreren offensiven Positionen zu spielen – als Backup für Yildiz und als falsche Neun – machte ihn zu einer wertvollen Bereicherung.
Carnevalis Ankunft markiert einen bedeutenden Wandel für den Verein, der von einer kleineren Organisation wie Sassuolo zu einem Verein mit über 500 Mitarbeitern übergeht. Es wird erwartet, dass er den Kader schnell neu formt, wobei Spielerverkäufe Priorität haben. Der neue CEO traf sich am Wochenende mit Trainer Luciano Spalletti, um die Zukunft des Teams zu besprechen. Der Verein plant, sein Scouting-Netzwerk im Rahmen einer umfassenderen Überholung wieder aufzubauen. Dieser Transfer deutet auf eine Fortsetzung des Aufbaus einer konkurrenzfähigen Mannschaft unter Berücksichtigung finanzieller Einschränkungen hin.
Dieser Erwerb bietet Juventus eine vielseitige Offensivoption für die neue Saison und signalisiert einen schnellen Start in Carnevalis Amtszeit.




