Juventus wartet auf einen entscheidenden Schritt von Dusan Vlahovic, da Verein und Spieler weiterhin in Bezug auf Vertragsbedingungen uneins sind, wie italienische Medien berichten. Trainer Luciano Spalletti hat öffentlich seine Bereitschaft signalisiert, Vlahovic in Turin wieder willkommen zu heißen, betonte aber, dass der Spieler aktiv ein Comeback anstreben müsse und „an die Tür klingeln“ müsse, um die Gespräche wieder aufzunehmen.
Die Verhandlungen sind derzeit ins Stocken geraten, da Vlahovic Forderungen stellt, die ein Jahresgehalt von 8 Millionen Euro und weitere 8 Millionen Euro Provision für seinen Vater und Agenten, Milos Vlahovic, beinhalten. Juventus ist nicht bereit, diesen Forderungen nachzukommen, und schlägt stattdessen einen Zwei-Jahres-Vertrag im Wert von etwa 6,5 Millionen Euro pro Saison vor. Der Verein hält an seiner Haltung fest und priorisiert finanzielle Stabilität und Teamharmonie.
Vlahovic spielte bereits von Januar 2022 für Juventus und erzielte in 42 Einsätzen 16 Tore, bevor er den Verein verließ. Seine Form sank in der letzten Saison während seiner Leihe bei West Ham United, wo er Schwierigkeiten hatte, einen bedeutenden Einfluss zu nehmen. Er wägt derzeit seine Optionen ab, wobei ein Wechsel zum Besiktas – das ein Nettojahresgehalt von 8 Millionen Euro angeboten hat – ebenfalls auf dem Tisch liegt. Vlahovic soll sich jedoch einen Verein wünschen, der auf einem höheren Niveau spielt.
Trotz gemeldetem Interesse von Barcelona und Napoli sind keine konkreten Angebote eingegangen. Ein Wechsel zum Inter Mailand erscheint unwahrscheinlich, da die Nerazzurri voraussichtlich ihre derzeitigen Offensivoptionen behalten werden. Juventus ist sich seines Verhandlungsspielraums bewusst, räumt aber auch die Kosten für die Verpflichtung eines hochkarätigen Stürmers ein und nennt die hohen Ablösesummen für Spieler wie Randal Kolo Muani, Alexander Sorloth und Folarin Balogun. Eine Rückkehr von Vlahovic zu einem angemesseneren Gehalt wäre für Spalletti günstig, aber der Verein ist bereit, alternative Ziele zu verfolgen, wenn keine Einigung erzielt werden kann. Diese Situation könnte Juventus dazu zwingen, andere Offensivoptionen auf dem Transfermarkt zu prüfen.




