Die Frauen von Juventus Turin stehen kurz davor, José Luis Sánchez Vera als ihren neuen Trainer zu verpflichten und Massimiliano Canzi zu ersetzen. Der Verein erwägt auch Lluis Cortes, aber Sánchez Vera ist derzeit der Favorit. Mehrere Spielerinnenverträge wurden verlängert oder beendet, während sich das Team auf die kommende Saison vorbereitet.
Berichten zufolge will Juventus Turin José Luis Sánchez Vera als neuen Trainer einstellen. Der Verein sucht einen Nachfolger für Massimiliano Canzi, dessen Vertrag ein Jahr vor Ablauf vorzeitig beendet wurde, nachdem er zwei Jahre lang das Team betreut hatte.
Sánchez Vera, 41 Jahre alt, ist derzeit Trainer des Madrid CFF in der spanischen Primera División und wird voraussichtlich sein letztes Spiel mit dem Verein an diesem Wochenende leiten. Das Interesse von Juventus an dem spanischen Trainer begann angeblich unter dem ehemaligen Sportdirektor Stefano Braghin, der von seinem taktischen Ansatz und seinem Spielstil beeindruckt war. Die Suche nach einem neuen Trainer wurde nach Braghins Abgang fortgesetzt, wobei der Fokus weiterhin darauf lag, einen Trainer zu finden, der auf den bestehenden Grundlagen des Frauenteams aufbauen kann.
Neben Sánchez Vera erwägt Juventus auch Lluis Cortes, den aktuellen Trainer der saudischen Frauen-Nationalmannschaft, als potenziellen Kandidaten. Sánchez Vera scheint jedoch in dieser Phase der klare Favorit zu sein. Die Ernennung wird entscheidend sein, da Juventus seinen Kader für die kommende Saison neu gestalten möchte.
Mehrere Spielerbewegungen wurden bereits bestätigt, wobei Franziska Krumbiegel zum Eintracht Frankfurt wechselt. In der Zwischenzeit wurden die Verträge von Giulia Capeta und Beatrice Beccari verlängert, obwohl Beccari derzeit mit einer Knieverletzung ausfällt. Der Verein konzentriert sich nun darauf, die Zukunft anderer Spielerinnen im Kader zu klären. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass der Verein auch potenzielle Neuzugänge beobachtet, aber noch keine Transfers bestätigt wurden.
Massimiliano Mazzetta, zuvor Braghins Stellvertreter, wird voraussichtlich eine führende Rolle innerhalb der Organisationsstruktur des Vereins übernehmen. Es gibt auch Spekulationen, dass Marta Carissimi, eine ehemalige Spielerin und derzeitige Leiterin des Frauenbereichs bei Genoa, verpflichtet werden könnte, um das Management des Teams weiter zu verstärken. Carissimi hat eine bestehende Arbeitsbeziehung zu Juventus' aktuellem Sportdirektor Ottolini, was ihre Ankunft erleichtern könnte. Der Verein strebt trotz der Personalwechsel nach Kontinuität in seinem Ansatz im Frauenfußball.




