Der südkoreanische offensive Mittelfeldspieler Kang-in Lee wechselt vom Paris Saint-Germain zum Atlético Madrid, wie beide Vereine am Samstag mitteilten. Der Spieler hat einen Vertrag beim spanischen Verein unterzeichnet, der bis zum 30. Juni 2031 läuft.
Die Ablösesumme beläuft sich Berichten zufolge auf rund 40 Millionen Euro, ohne mögliche Bonuszahlungen, wie eine Quelle nahe den Verhandlungen gegenüber AFP mitteilte. Atlético Madrid bestätigte die Einigung, gab aber keine Details zu den finanziellen Aspekten des Deals bekannt.
Lee verlässt Paris nach drei Saisons, in denen er zwölf Titel gewann, darunter zwei Champions-League-Titel, obwohl er sich schwer tat, sich als Stammspieler zu etablieren. Trotz begrenzter Spielzeit unter Trainer Luis Enrique war der südkoreanische Nationalspieler im Herbst stärker in der Ligue 1 vertreten, sprang für verletzte Spieler ein und steuerte in allen Wettbewerben vier Tore und fünf Vorlagen bei.
Vor seinem Wechsel zum PSG entwickelte sich Lee in der Jugendakademie von Valencia, wo er erstmals für seine technischen Fähigkeiten und sein kreatives Spiel bekannt wurde. Er ist zu einer Schlüsselfigur in der südkoreanischen Nationalmannschaft geworden und zeigt sein Potenzial auf internationaler Bühne.
Atlético Madrid suchte aktiv nach offensiven Verstärkungen nach dem Abgang von Antoine Griezmann zum Orlando City. Lee ist die dritte Sommerverpflichtung des Vereins und schließt sich dem dänischen Mittelfeldspieler Morten Hjulmand und dem spanischen Linksverteidiger Alejandro Grimaldo als Neuzugänge im Kader von Diego Simeone an. Lees Ankunft bietet Atlético eine weitere dynamische Offensivoption und stärkt den Kader für die kommende Saison.
Paris Saint-Germain dankte Lee "herzlich" für seinen Beitrag zum Erfolg des Vereins und würdigte seine Rolle beim Gewinn der beiden Champions-League-Titel.




