Karol Mets hat seinen ablösefreien Wechsel zum VfL Bochum nach Ablauf seines Vertrags bei St. Pauli vollzogen, bestätigte der Bundesliga-Klub am Dienstag. Der estnische Nationalspieler schließt sich Bochum nach drei Saisons bei St. Pauli an, wo er eine zentrale Figur beim Aufstieg in die Bundesliga und der anschließenden Saison in der höchsten Spielklasse war.
Mets, 33 Jahre alt, bestritt 33 Spiele für St. Pauli in der gerade beendeten Bundesliga-Saison 2025/26, konnte aber nicht verhindern, dass der Verein als Tabellenletzter abstieg und in die 2. Bundesliga absteigen musste. Ein Leistungsträger im Kader von St. Pauli spielte er eine entscheidende Rolle bei der Rückkehr in die Bundesliga nach 13-jähriger Abwesenheit. Der Verteidiger hat außerdem über 100 Länderspiele für Estland bestritten und die Nationalmannschaft als Kapitän geführt, auch wenn er nicht am jüngsten Sieg im Baltic Cup teilnahm.
Der Wechsel zu Bochum bietet Mets die Möglichkeit, trotz des Abstiegs von St. Pauli in der Bundesliga zu bleiben. Bochum war auf dem Transfermarkt aktiv und verstärkte seine defensiven Optionen mit der Verpflichtung von sowohl Mets als auch Yiğit Karademir von VfL Osnabrück. Allerdings haben auch erfahrene Verteidiger wie Erhan Masovic und Kevin Vogt den Verein in diesem Sommer verlassen, was Platz im Kader schafft.
St. Pauli formt seine Abwehr nach dem Abstieg ebenfalls neu und sichert sich die Dienste von Marcus Mathisen von Magdeburg. Der Verein mit Sitz in Hamburg hat auch Hauke Wahl zum ebenfalls abgestiegenen Wolfsburg ziehen lassen. Der Abgang von Mets und Wahl stellt eine bedeutende Veränderung für St. Pauli dar, während sie sich auf das Leben in der 2. Bundesliga vorbereiten und einen schnellen Angriff auf den Aufstieg starten wollen.
Mets' Ankunft in Bochum bringt wertvolle Erfahrung und Führungsqualitäten in die Abwehrreihe und füllt die Lücke, die die Abgänge von Masovic und Vogt hinterlassen haben. Der Transfer ermöglicht es dem estnischen Kapitän, weiterhin auf höchstem Niveau zu spielen, während St. Pauli den Prozess des Wiederaufbaus nach einer enttäuschenden Saison beginnt.




