Franck Kessié steht kurz vor einer Rückkehr in den italienischen Fußball zur Juventus, wird innerhalb der nächsten zehn Tage voraussichtlich von Al-Ahli freigestellt, wie italienische Medien berichten. Der ivorische Mittelfeldspieler hat seinen Wunsch, in Italien zu spielen, deutlich gemacht und erklärt, das Land nach acht bis neun Jahren dort zu Beginn seiner Karriere sehr zu vermissen.
Kessié lehnte kürzlich ein lukratives Vertragsverlängerungsangebot von Al-Ahli ab, das ihm 12 Millionen Euro pro Saison für einen zweijährigen Vertrag eingebracht hätte. Trotz des erheblichen finanziellen Anreizes priorisiert der Spieler eine Rückkehr nach Italien und begründet dies mit dem starken Wunsch, in einem Projekt eine zentrale Rolle zu spielen, insbesondere unter der Leitung von Luciano Spalletti. Er erklärte kürzlich, dass sein Fokus auf der kommenden Weltmeisterschaft liege, und seine Vereinszukunft werde danach festgelegt.
Juventus hatte bereits im Januar Interesse an Kessié bekundet, aber der Zeitpunkt erwies sich als schwierig, um einen Deal mit Al-Ahli und den Vertretern des Spielers abzuschließen. Die Datenanalyse des Vereins, die sich auf Kennzahlen wie Ballkontakte im gegnerischen Strafraum, Passgenauigkeit im letzten Drittel und Ballgewinne konzentriert, hat die positive Einschätzung des potenziellen Beitrags von Kessié verstärkt. Kessié demonstrierte seine Form kürzlich, indem er im jüngsten Länderspiel gegen Deutschland traf.
Der Sportdirektor von Juventus, Giovanni Carnevali, ist ein großer Bewunderer von Kessié und glaubt, dass er einen Bedarf an einem dynamischen und erfahrenen Mittelfeldspieler im Kader von Spalletti decken würde und gleichzeitig mit den finanziellen Möglichkeiten des Vereins als ablösefreier Spieler übereinstimmt. Ein formelles Treffen zwischen Carnevali und dem Agenten von Kessié ist für Mitte der Woche in Mailand geplant, wo sich der Agent auch um andere Klienten kümmert. Juventus möchte eine langwierige Verhandlung vermeiden und hat signalisiert, dass Kessié seine Gehaltsvorstellungen anpassen muss, da er angeblich einen Vertrag über mehr als 10 Millionen Euro pro Jahr anstrebt, während Juventus zögert, das Gehalt von Kenan Yildiz zu übersteigen.




