Der FC Bayern München hat seine bisherige Haltung revidiert und wird den Verteidiger Kim Min-Jae nicht mehr verkaufen, wie Sky Germany berichtet. Der südkoreanische Nationalspieler war mit einem möglichen Abgang in Verbindung gebracht worden, aber der Verein plant nun, ihn in seine Pläne für die Saison 2026-27 einzubeziehen.
Diese Strategieänderung bedeutet, dass Bayern einen Verkauf nur in Betracht ziehen würde, wenn ein außergewöhnlich lukratives Angebot vorliegt und Kim selbst aktiv bereit wäre, es anzunehmen. Die Bundesliga-Meister hatten zuvor Bereitschaft signalisiert, Angebote für den Innenverteidiger anzuhören, scheinen nun aber entschlossen, seine Dienste zu behalten.
Kim, dessen Vertrag beim FC Bayern bis 2028 läuft, hat ebenfalls den Wunsch geäußert, beim Verein zu bleiben und um seinen Platz in der Mannschaft zu kämpfen. Er nahm kürzlich an allen drei Gruppenspielen Südkoreas bei der Weltmeisterschaft 2026 teil und demonstrierte damit sein anhaltendes Engagement im internationalen Fußball.
In der vergangenen Saison absolvierte der 29-Jährige 32 Spiele in allen Wettbewerben für Bayern, allerdings oft als Einwechselspieler. Er war im vergangenen Sommer von Napoli zum bayerischen Verein gestoßen, wo er sich als einer der stärksten Verteidiger der Serie A etabliert und eine Schlüsselrolle in der Scudetto-Gewinnkampagne gespielt hatte. Seine Anpassung an die Bundesliga erwies sich als schwieriger, was zu Spekulationen über seine Zukunft führte.
Die Entscheidung, Kim zu halten, bietet Bayern eine solide Defensivoption und ermöglicht es Trainer Thomas Tuchel, seine Fortschritte während der Vorbereitung zu beurteilen. Sie bietet Kim auch die Möglichkeit, seine Position im Kader zu festigen und seinen Wert für den Verein unter Beweis zu stellen.



