VfL Bochum hat den Vertrag des Verteidigers Colin Kleine-Bekel bis 2029 verlängert und gleichzeitig seine Rückkehr zum FC St. Gallen in der Schweizer Super League für die Saison 2026-27 bekannt gegeben. Der 23-Jährige wird seine Entwicklung beim Schweizer Vizemeister und Pokalsieger fortsetzen, nachdem er bereits zuvor für den Verein spielte. Bochum bestätigte die Vertragsverlängerung und das Leihgeschäft auf seiner offiziellen Website.
Kleine-Bekel schloss sich Bochum ursprünglich im Mai 2025 an, nachdem er sich bei Holstein Kiel durchgesetzt hatte. Er hatte sich in Kiels erster Mannschaft etabliert und sogar zu ihrem Aufstieg in die Bundesliga beigetragen, bevor er in die Ruhrregion wechselte. Die vergangene Saison verbrachte der Innenverteidiger damit, Erfahrungen bei St. Gallen zu sammeln, wo er 16 Spiele bestritt und ein Tor erzielte.
Die Verlängerung bis 2029 unterstreicht das Vertrauen von Bochum in das Potenzial von Kleine-Bekel, auch wenn seine weitere Entwicklung außerhalb des Vereins stattfindet. Bochum spielt derzeit in der Bundesliga, und dieses Leiharrangement ermöglicht es Kleine-Bekel, regelmäßige Spielpraxis zu sammeln, was für seine Entwicklung entscheidend ist. Der Wechsel nach St. Gallen bietet dem Spieler eine vertraute Umgebung, da er sich in der letzten Saison bereits in das Team integriert hatte.
Kleine-Bekel ist ehemaliger deutscher U-21-Nationalspieler und bestritt fünf Länderspiele für die Jugendnationalmannschaft. Er war zuvor stellvertretender Kapitän der U-19-Mannschaft von Borussia Dortmund, was seine Führungsqualitäten bereits in jungen Jahren unterstreicht. Seine Karriere war von stetigem Fortschritt geprägt, vom Jugendfußball bis zur Etablierung in den Profi-Ligen.
Dieses Leihgeschäft kommt beiden Vereinen zugute, da St. Gallen einen bewährten Verteidiger erhält und Bochum ein vielversprechendes Talent fördern kann, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass er wertvolle Spielpraxis sammelt. Kleine-Bekels weitere Entwicklung wird von Bochum genau beobachtet werden, mit der Erwartung, dass er schließlich zurückkehren wird, um um einen Platz im ersten Team zu kämpfen.



