Jürgen Klopp wird neuer Bundestrainer und tritt sein Amt nach der Weltmeisterschaft 2026 die Nachfolge von Julian Nagelsmann an, wie Sky Deutschland berichtet. Die Einigung erfolgte nach Gesprächen am Wochenende, die die letzten Details seines Ausscheidens bei Red Bull regelten, wo er derzeit als Head of Global Soccer tätig ist.
Es wurde weithin erwartet, dass Klopp das Amt übernehmen würde, aber eine formelle Ankündigung hing von einer Einigung mit Red Bull bezüglich seiner Freigabe ab. Die DFB, der Deutsche Fußball-Bund, und Red Bull haben Berichten zufolge eine grundsätzliche Einigung erzielt, die es Klopp ermöglicht, sich bis zur Weltmeisterschaft 2030 an die Nationalmannschaft zu binden. Dies markiert eine Rückkehr zum internationalen Management für Klopp, der die deutsche Nationalmannschaft zuvor auf Jugendebene trainierte.
Die Details der Vereinbarung wurden während eines Treffens zwischen Klopp und dem Red Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Samstag in New York finalisiert. Die verbleibenden vertraglichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Klopp und seinen kommerziellen Partnern sollen nach dem Ende des Weltmeisterschaftsfinales am Sonntag schriftlich festgehalten werden. Dies deutet auf einen schnellen Übergang hin, der es Klopp ermöglichen wird, mit der deutschen Mannschaft mit den Vorbereitungen zu beginnen.
Klopps Ernennung erfolgt nach einer Phase von Unterperformanz für Deutschland, das bei der Weltmeisterschaft 2022 nicht aus der Gruppenphase herauskam und eine enttäuschende Europameisterschaft 2024 erlebte. Nagelsmanns Amtszeit war zwar kurz, aber geprägt von Versuchen, das Team wieder aufzubauen und seine Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Es wird erwartet, dass Klopp dem Nationalteam neuen Optimismus und taktische Expertise einbringt.
Es wird erwartet, dass Klopp seinen Vertrag am Freitag in Frankfurt unterzeichnet, wobei der DFB für denselben Tag eine offizielle Präsentation plant, einschließlich einer Pressekonferenz. Seine umfangreiche Erfahrung im Management auf höchstem Niveau, einschließlich erfolgreicher Stationen bei Borussia Dortmund und Liverpool, macht ihn zu einer gefragten Figur im Weltfußball. Die Ernennung signalisiert eine klare Absicht des DFB, die Nationalmannschaft zu revitalisieren und in den kommenden Jahren um große Titel mitzuspielen.




