Köln hat bestätigt, dass Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader für die jüngste 3:1-Niederlage gegen Heidenheim stand, wie aus einer Erklärung des Vereins hervorgeht. Interimstrainer René Wagner erklärte, die Entscheidung sei auf einen Verstoß gegen die Teamregeln bezüglich Pünktlichkeit zurückzuführen, und betonte die Bedeutung von Konstanz innerhalb des Kaders.
Der 20-jährige Simpson-Pusey kam im Januar von Manchester City auf Leihbasis zum 1. FC Köln und bestritt 10 Spiele für den Bundesligisten. Sein Stammverein hatte zuvor seinen Leihvertrag beim Celtic vorzeitig beendet, um den Wechsel nach Deutschland zu ermöglichen, was die Bereitschaft zeigt, seine Erfahrung in der ersten Mannschaft zu erweitern. Vor seinen Leihgeschäften führte Simpson-Pusey die Jugendmannschaften von Manchester City sowohl im FA Youth Cup als auch in der U21 Premier League zum Erfolg.
Trotz des disziplinarischen Problems deutete Wagner an, dass sich Simpson-Pusey entschuldigt habe und voraussichtlich für die Aufstellung im letzten Saisonspiel des 1. FC Köln gegen Bayern München in Betracht gezogen werde. Wagner gab an, ein „gutes Gespräch“ mit dem Spieler geführt zu haben und glaubt, dass der Vorfall eine Lehre sei. Der Verein prüft derzeit, ob er eine Kaufoption in Höhe von 8 Millionen Euro ziehen soll, um die Leihe dauerhaft zu gestalten.
Die jüngste Form des 1. FC Köln war schwach, und die Niederlage gegen Heidenheim hat den Druck auf den Verein erhöht, die richtigen Entscheidungen auf dem Transfermarkt zu treffen. Die Entscheidung über die Zukunft von Simpson-Pusey wird eine Schlüsselentscheidung sein, da er ein vielversprechendes junges Talent mit Entwicklungspotenzial repräsentiert. Sollte sich der 1. FC Köln für eine dauerhafte Verpflichtung entscheiden, würde dies ein Bekenntnis zum Aufbau eines jungen Kerns innerhalb der Mannschaft signalisieren.



