Der 1. FC Köln hat die Verpflichtung des Innenverteidigers Luka Lochoschwili vom 1. FC Nürnberg abgeschlossen, bestätigte der Bundesligist am Donnerstag. Der 28-jährige georgische Nationalspieler wechselt auf Dauer zum Köln für eine Ablösesumme von schätzungsweise 4 bis 5 Millionen Euro und unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2029.
Lochoschwili erlebte eine produktive Saison 2023-24 bei Nürnberg, in der er in 33 Ligaspielen zum Einsatz kam und mit fünf Toren und zwei Vorlagen maßgeblich zum Angriff aus der Verteidigung beitrug. Er war im Januar 2022 von Wolfsburg zu Nürnberg gekommen und absolvierte dort 65 Spiele in allen Wettbewerben. Vor seiner Zeit in Deutschland spielte Lochoschwili für Dinamo Tiflis in seiner Heimat Georgien und hatte zudem eine Station bei Bitum Chełm in Polen.
Der Sportdirektor des 1. FC Köln, Thomas Kessler, zeigte sich zufrieden mit der Verpflichtung und hob Lochoschwilis Erfahrung und seine Eignung für die Bedürfnisse der Mannschaft hervor. Kessler erklärte, der Verein sei aufgrund seines Profils und seiner Qualitäten, die er in die Abwehr einbringt, von einer Verpflichtung Lochoschwilis überzeugt, insbesondere seine Zweikampfstärke, seine Kopfballstärke und seine Physis. Die Verpflichtung eines linksfüßigen Innenverteidigers wird ebenfalls als Stärkung der Optionen des 1. FC Köln in dieser Position gesehen.
Lochoschwili selbst äußerte sich begeistert über den Wechsel und betonte seinen Wunsch, auf höchstem Niveau zu spielen und sein Vertrauen in das Projekt beim 1. FC Köln. Positive Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen seien ein entscheidender Faktor für seine Entscheidung gewesen, und er freue sich darauf, den Verein zu vertreten und vor den Fans zu spielen. Der 1. FC Köln beendete die letzte Bundesliga-Saison auf dem 16. Platz und vermied knapp den Abstieg über die Relegation. Man hofft nun, dass Lochoschwilis Ankunft die defensive Stabilität für die kommende Spielzeit stärkt.
Dieser Transfer stellt eine Investition in die Abwehrreihe des 1. FC Köln dar, um die Bundesliga-Platzierung zu verbessern. Lochoschwilis Ankunft sorgt für Konkurrenz und Tiefe in der Innenverteidigung und könnte eine wichtige Partnerschaft mit bestehenden Spielern bilden.




