Randal Kolo Muani ist zwar ins Training des Paris Saint-Germain zurückgekehrt, steht aber laut L’Équipe nicht in den Plänen von Luis Enrique. Der Stürmer, der kürzlich eine Leihe bei Tottenham Hotspur absolvierte, trainiert mit der Reservemannschaft des Vereins. Juventus, wo Kolo Muani die zweite Hälfte der Saison 2024-2025 auf Leihbasis verbrachte, zeigt erneut Interesse an seinen Diensten.
Kolo Muani schloss sich 2023 zunächst für eine geschätzte Ablösesumme von 95 Millionen Euro vom Eintracht Frankfurt dem Paris Saint-Germain an, hatte aber Schwierigkeiten, sich regelmäßig in der Startelf zu etablieren. Seine Leihe zur Juventus im Januar sollte ihm regelmäßige Spielzeit verschaffen, wurde aber letztendlich durch eine Verletzung beeinträchtigt. Er absolvierte 17 Spiele für die Turiner, erzielte in allen Wettbewerben 5 Tore. Sein Vertrag mit PSG läuft derzeit bis 2028, was ein potenzielles Hindernis für einen schnellen Transfer darstellt.
Neben Kolo Muani steht auch Renato Sanches vor einer ungewissen Zukunft im Parc des Princes. Nachdem er die letzte Saison beim Panathinaikos auf Leihbasis verbracht hat, wo er in 24 Spielen zum Einsatz kam, ist der portugiesische Mittelfeldspieler nach Paris zurückgekehrt. Der Verein soll jedoch einen Abgang von Sanches anstreben, dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft. Sanches wechselte 2022 von Lille zum PSG, hatte aber während seiner Zeit in der französischen Hauptstadt mit Verletzungen und Konstanz zu kämpfen.
Die möglichen Abgänge von Kolo Muani und Sanches würden den PSG-Kader unter Enrique weiter umgestalten. Der Verein war auf dem Transfermarkt aktiv, um ein Team aufzubauen, das um den Erfolg in der Champions League kämpfen kann. Die Freigabe von Spielern, die nicht prominent in den Plänen des Trainers vorkommen, würde Gehaltskosten einsparen und Platz für neue Zugänge schaffen. Juventus hingegen möchte seine Offensivoptionen verstärken und sieht Kolo Muani als wertvolle Ergänzung für sein Team.




