Der Mittelfeldspieler von Bournemouth, Eli Junior Kroupi, hat seine Absicht bestätigt, Frankreich auf internationaler Ebene zu vertreten und eine mögliche Berufung in den portugiesischen Kader für die bevorstehende Weltmeisterschaft abzulehnen. Die Entscheidung wurde von Portugals Nationaltrainer Roberto Martínez während der Pressekonferenz am Dienstag bekannt gegeben, bei der er seinen endgültigen 27-Mann-Kader bekannt gab.
Martínez erklärte, dass der portugiesische Verband Kontakt zu Kroupi aufgenommen habe, der aufgrund seiner Mutter für Portugal spielberechtigt ist. Trotz Interesse an dem Spieler bestätigte Martínez, dass Kroupi sich letztendlich dafür entschieden habe, seine internationale Karriere mit Frankreich fortzusetzen. „Ich bin froh, dass wir mit unserem Scouting-Team des Verbandes bereits vor Bekanntwerden der Informationen dran waren“, erklärte Martínez. „Vor der Länderspielpause im März haben wir ihn kontaktiert. Aber es gibt den Willen des Spielers, und in diesem Fall wollte Junior für Frankreich spielen. Das respektieren wir und das Thema ist erledigt.“
Kroupi, der zuvor für Frankreich auf U21-Ebene gespielt hat, spielt derzeit in der englischen Premier League bei Bournemouth. Er wechselte im Sommer 2023 von Lorient zu den Cherries, wo er sich als vielversprechendes junges Talent in der Ligue 1 etabliert hatte. Seine Leistungen im Mittelfeld für Bournemouth sollen das Interesse beider Nationalmannschaften geweckt haben.
Die Situation ist etwas ungewöhnlich, da Kroupi eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzt und für beide Nationen spielberechtigt war. Während Portugal ihn gerne in seinen Reihen gehabt hätte, insbesondere angesichts seiner aktuellen Form, war die Präferenz des Spielers klar. Diese Entscheidung kommt, während sich Frankreich auf seine Weltmeisterschaftskampagne vorbereitet, und Kroupis Verfügbarkeit wird ihre Optionen im Mittelfeld stärken. Es wird erwartet, dass Didier Deschamps in Kürze seinen endgültigen Kader bekannt gibt, wobei Kroupi nun ein Kandidat für einen Platz ist. Die Nachricht bedeutet, dass Martínez anderswo nach einer Verstärkung für das Mittelfeld suchen muss, da sein Kader für das Turnier nun steht.




