Bosnien und Herzegowina ist die erste Nation, die ihren vollständigen 26-Mann-Kader für die WM 2026 bekannt gibt und den Schalke-Stürmer Edin Džeko zum Kapitän ernannt hat. Die Ankündigung des Cheftrainers Sergej Barbarez umfasst eine bedeutende Anzahl von Spielern mit Erfahrung in der Bundesliga und 2. Bundesliga.
Džeko, 40 Jahre alt, steht kurz davor, sich Cristiano Ronaldo und Luka Modric anzuschließen und zu einem von nur drei Feldspielern zu werden, die nach ihrem 40. Geburtstag an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Er vertrat Bosnien und Herzegowina bereits bei der WM 2014 und erzielte dort ein Tor. Mehrere andere Kader-Mitglieder spielen derzeit oder haben kürzlich in den beiden höchsten deutschen Spielklassen gespielt.
Sead Kolašinac von Atalanta ist dabei und hält den Rekord für das schnellste Eigentor in der Geschichte der Weltmeisterschaft, das er 2014 gegen Argentinien nach nur zwei Minuten und sechs Sekunden erzielte. Nikola Katić, ebenfalls von Schalke, und Ermedin Demirović von VfB Stuttgart wurden ebenfalls ausgewählt und verstärken die Bundesliga-Repräsentation. Kerim Alajbegović, derzeit bei RB Salzburg, aber mit einem Wechsel zu Bayer Leverkusen geplant, gilt als vielversprechendes junges Talent im Kader.
Nikola Vasilj, der Stammtorhüter von St. Pauli, steht vor einem entscheidenden Wochenende, da sein Verein gegen den Abstieg aus der Bundesliga kämpft, wurde aber in den Nationalmannschaftskader berufen. Dženis Burnić, derzeit bei Karlsruher SC, wurde mit einem Wechsel zu Augsburg vor der nächsten Saison in Verbindung gebracht. Armin Gigović, der in der letzten Saison für Holstein Kiel spielte, erhält ebenfalls einen Platz in Barbarez' Kader. Haris Tabaković, ein Stürmer von Borussia Mönchengladbach, erzielte während der Qualifikation einen wichtigen Ausgleichstreffer gegen Italien.
Bosnien und Herzegowina wird seine WM-Kampagne gegen Kanada in Toronto beginnen, gefolgt von Spielen gegen die Schweiz in Inglewood und Katar in Seattle. Der Kader stellt eine Mischung aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten dar, die im erweiterten 48-Team-Turnier für Furore sorgen wollen. Argentinien und Brasilien haben vorläufige Kader veröffentlicht, aber Bosnien und Herzegowina ist die erste Nation, die eine endgültige 26-Mann-Liste bestätigt hat.



