Inter Mailand plant bereits die Zukunft nach dem Gewinn des Serie-A-Titels, wobei für diesen Sommer mehrere Spielerwechsel erwartet werden. Berichten zufolge arbeitet der Verein daran, den Vertrag von Cristian Chivu bis 2028 zu verlängern, mit einer Gehaltserhöhung auf 3,5 Millionen Euro pro Saison.
Die Sportdirektoren von Inter, Piero Ausilio und Dario Baccin, haben die Aufgabe, den Kader mit einem Budget von 40 bis 45 Millionen Euro zu verstärken, das von den Eigentümern Oaktree bereitgestellt wird, mit dem Ziel, durch Spielerverkäufe 100 Millionen Euro zu erreichen. Ein wichtiger Aspekt dieses Plans dreht sich um Denzel Dumfries, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro in seinem Vertrag hat, was das Interesse von Vereinen der Premier League weckt – einer Liga, in der Dumfries zuvor den Wunsch geäußert hat, zu spielen.
Die Leihperiode von Sebastiano Esposito beim Cagliari hat einen obligatorischen Kauf von 4 Millionen Euro ausgelöst, wobei Inter 40 % an einem möglichen zukünftigen Weiterverkauf behält. Valentin Carboni wird seine Leihe beim Racing Club de Avellaneda bis 2027 verlängern. Unterdessen werden Yann Sommer, Francesco Acerbi und Matteo Darmian voraussichtlich den Verein verlassen, wodurch 11 Millionen Euro an Gehalt eingespart werden.
Davide Frattesi und Luis Henrique gelten als die wahrscheinlichsten Kandidaten für einen Verkauf. Frattesi, der unter Chivu mit unregelmäßigen Einsatzzeiten zu kämpfen hatte, wird auf 12,8 Millionen Euro geschätzt, und Inter sucht Angebote im Bereich von 25 bis 30 Millionen Euro. Henrique, der erst vor einem Jahr für 17,9 Millionen Euro verpflichtet wurde, hat ebenfalls einen Preis von 25 bis 30 Millionen Euro, um einen finanziellen Verlust zu vermeiden. Inter könnte auch Angebote für Spieler in Betracht ziehen, die es lieber behalten würde, wie Sucic und Diouf, obwohl Chivu angeblich daran interessiert ist, Letzteren als Außenverteidiger zu integrieren.
Inter hat auch die Option, Alexandar Stankovic für 13 Millionen Euro von Brügge zurückzukaufen, mit dem Potenzial, ihn für einen Gewinn von rund 40 Millionen Euro weiterzuverkaufen, obwohl der Verein befürchtet, ein vielversprechendes Talent aus seiner eigenen Jugend zu verlieren. Der gescheiterte Versuch von Marseille, die Kaufoption für Benjamin Pavard auszulösen, ändert nichts an den Plänen von Inter, da er kein wichtiger Bestandteil ihrer zukünftigen Strategie war.
Der mögliche Verkauf von Dumfries könnte entscheidend sein, um Inter Mailands Transferambitionen zu finanzieren und es ihnen zu ermöglichen, den Kader zu verstärken und sowohl national als auch in Europa wettbewerbsfähig zu bleiben.



