Die Ausstiegsklausel von Nico Schlotterbeck beim Borussia Dortmund ist am Mittwoch ausgelaufen, was dem Verein mehr Kontrolle über die Zukunft des Innenverteidigers gibt. Der 26-Jährige verlängerte seinen Vertrag mit Dortmund im April, ein Vertrag, der eine Kaufoption enthielt, die nur für eine ausgewählte Gruppe von Vereinen galt: Real Madrid, FC Barcelona und Liverpool.
Schlotterbeck geriet zunächst in einen Patt mit Dortmund bezüglich eines neuen Vertrags, bevor er sich schließlich bis 2031 an den Verein band. Die Aufnahme einer Ausstiegsklausel war ein Kompromiss während der Verhandlungen, der dem Spieler potenzielle Möglichkeiten für einen Wechsel zu bestimmten europäischen Top-Clubs eröffnete. Mit dem Ablauf der Klausel befindet sich Dortmund in der Lage, eine potenzielle Ablösesumme zu diktieren, die von Transfermarkt.com derzeit auf 55 Millionen Euro geschätzt wird.
Trotz der Wiedererlangung der Kontrolle über Schlotterbecks Transfersituation ist ein Abgang aus dem Signal Iduna Park nicht völlig ausgeschlossen, erscheint aber kurzfristig unwahrscheinlich. Der Verteidiger erlitt kürzlich eine Bänderverletzung während eines Länderspiels mit Deutschland im Rahmen der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026, die ihn für einen unbestimmten Zeitraum außer Gefecht setzen wird. Diese Verletzung erschwert jegliche unmittelbare Transferaussichten.
Sky Germany bestätigte am Donnerstagabend, dass sowohl Schlotterbecks als auch die Ausstiegsklausel seines Teamkollegen Serhou Guirassy nun ausgelaufen sind. Guirassy ist weiterhin von türkischen Vereinen, insbesondere Fenerbahçe, im Interesse, aber Dortmund wird nun in der Lage sein, einen Preis für den Stürmer festzulegen, falls Fenerbahçe oder ein anderer Verein ein formelles Angebot unterbreitet. Schlotterbeck hat sich seit seinem Wechsel von Freiburg im Jahr 2022 zu einer Schlüsselfigur in Dortmunds Abwehr entwickelt und trägt dazu bei, dass der Verein konstant um die Bundesliga-Titel und die Qualifikation für die Champions League kämpft. Dortmund hofft, seine Dienste zu erhalten, während es versucht, auf seine jüngsten Erfolge aufzubauen.



