Wie italienische Medien berichten, interessiert sich Fiorentina für eine Leihe von Joao Mario, Mittelfeldspieler von Juventus. Juventus priorisiert Spielerverkäufe und Leihgeschäfte, um den Kader neu zu gestalten und die Finanzen zu sanieren, und Mario gehört zu den Spielern, die sie abgeben möchten.
Mario kam im Rahmen eines Spielertauschs mit Alberto Costa zu Juventus, konnte sich aber nicht in der Mannschaft etablieren und erhielt negative Bewertungen sowohl von Igor Tudor als auch von Luciano Spalletti. Er verbrachte die zweite Hälfte der letzten Saison auf Leihbasis bei Bologna, wo seine Leistungen Diskussionen über eine mögliche Rückkehr auslösten. Der damalige Trainer von Bologna, Thiago Italiano, und Sportdirektor Sartori sondierten ein neues Leihabkommen. Italianos Abgang hat diese Pläne jedoch kompliziert.
Obwohl eine Rückkehr zu Bologna weiterhin eine Möglichkeit ist, abhängig von den Plänen des neuen Trainers Domenico Tedesco, hat sich Fiorentina als starker Konkurrent herauskristallisiert. Die Viola strebt an, die Gehaltsliste zu reduzieren und den Kader zu verschlanken, was möglicherweise zum Abgang von Spielern wie Dodo führen könnte, der das Interesse von Napoli und Roma geweckt hat und auf rund 15 Millionen Euro geschätzt wird. Sollte Dodo gehen, würde Mario als wichtiger Kandidat für Fiorentina gelten, um die rechte Seite zu besetzen.
Die ersten Gespräche zwischen Juventus und Fiorentina drehen sich um eine Leihe mit Kaufoption, die an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Die Gesamtkosten für die Leihe und den potenziellen Kauf werden voraussichtlich zwischen 8 und 10 Millionen Euro liegen, ähnlich den zuvor mit Bologna diskutierten Zahlen. Mario soll offen für den Wechsel sein, angezogen von der Aussicht auf regelmäßige Spielzeit, auch wenn Fiorentina in der nächsten Saison nicht in europäischen Wettbewerben antritt. Die Zukunft von Nico Gonzalez, der derzeit mit einem Wechsel zu Atletico Madrid in Verbindung gebracht wird, könnte ebenfalls von Spielerverkäufen beeinflusst werden, da Juventus seinen Kader neu gestalten möchte.
Das Ergebnis von Gonzalez' Leistung bei der kommenden Weltmeisterschaft könnte die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen beeinflussen. Juventus fordert derzeit etwa 30 Millionen Euro für den Argentinier, während Atletico näher an 20 Millionen Euro bietet.



