Juventus beschleunigt seine Transferaktivitäten mit der Ankunft von Trainer Luciano Spalletti in Turin, um die Verhandlungen für mehrere Schlüsselziele zu überwachen. Der Verein priorisiert die Verpflichtung des Stürmers Randal Kolo Muani von Paris Saint-Germain, wobei ein Treffen zwischen den Vereinen heute in Rimini stattfinden soll, wie berichtet. Juventus soll sich mit Kolo Muani auf einen Fünfjahresvertrag im Wert von 5 Millionen Euro pro Jahr geeinigt haben, muss aber PSG noch davon überzeugen, ein Angebot von 35 Millionen Euro anzunehmen.
Spallettis Ankunft folgt auf eine Ruhephase und Treffen mit Fußballpersönlichkeiten wie Gigi Buffon und Marco Masini. Der neue Juventus-Trainer soll ein starkes Verhältnis zum CEO Giovanni Carnevali haben, eine Dynamik, die sich nach dem Abgang von Comolli als entscheidend auf dem Transfermarkt erweist. Der Verein ist zuversichtlich, dass der Deal für Kolo Muani abgeschlossen werden kann, im Gegensatz zum gescheiterten Versuch im vergangenen Sommer.
Neben Kolo Muani erkundet Juventus auch Optionen zur Verstärkung seiner Torwart- und Mittelfeldpositionen. Spalletti hat Argentiniens Weltmeister-Torwart Emiliano Martinez, derzeit bei Aston Villa, als bevorzugtes Ziel identifiziert. Aston Villa soll seinen Preis von 10 Millionen Euro auf 7 Millionen Euro gesenkt haben, aber Juventus hält die Gebühr immer noch für zu hoch. Martinez soll für den Wechsel offen sein, was eine positive Dynamik in den Verhandlungen schafft.
Im Mittelfeld möchte Spalletti sich wieder mit Stanislav Lobotka vereinen, den er zuvor bei Napoli während ihrer Serie-A-Meistersaison trainiert hat. Lobotka soll offen für einen Abgang von Napoli sein, aber Eigentümer Aurelio De Laurentiis hält an einer Bewertung von 30 Millionen Euro fest, die Juventus derzeit für überhöht hält. Die Verfolgung von Lobotka deutet nicht auf Unzufriedenheit mit Manuel Locatelli hin, sondern vielmehr auf den Wunsch, dem Mittelfeld mehr Tiefe und Qualität zu verleihen. Juventus erwägt auch defensive Verstärkungen, mit möglichen Abgängen von Gatti und Cabal und Interesse an Lucumì und Muharemovic. Diese Transfers zielen darauf ab, den Juventus-Kader vor der Serie-A-Saison neu zu formen, die am 13. Juli mit einem Teamtreffen beginnt.




